Zum Schluss der Brandschutz-Erziehung gab's eine Challenge: Wie viele Drittklässler passen in ein Löschgruppenfahrzeug?

Die Jugendfeuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde absolvierte im Dezember eine 24-Stunden-Übung.
Video: Marvin Schmidt / LokalDirekt

Die drei dritten Klassen der Martin-Luther-Grundschule hatten sich im Dezember mit Feuer und Brandschutz beschäftigt, hatten gelernt, dass mit Flammen nicht zu spaßen ist und was man alles tun muss, um ein Feuer zu verhindern. Sie lernten auch, wie man einen Notruf absetzt und das die Feuerwehr zu Hilfe eilt, wenn es ernst wird.

Jetzt gab es als Abschluss der Brandschutzerziehung Besuch von der Feuerwehr auf dem Martin-Luther-Schulhof an der Königstraße. Denny Bruhne von der Löschgruppe Holthausen ließ Spraydosen unter Hitzeeinwirkung explodieren und zeigte den Feuerball, der sich bei einer Fettexplosion entwickelt. Die Löschgruppe Stadtmitte war mit einem Einsatzwagen gekommen, baute zur Explosion vorbeugend den Brandschutz auf und erklärte die Geräte im Löschfahrzeug.

Natürlich kam der Wunsch der Kinder auf, einmal im Mannschaftsraum des Feuerwehrfahrzeugs Platz zu nehmen. Was daraus wurde, zeigt unser Bild: Wie viele Kinder passen in ein Feuerwehrauto? Viele Kinder nutzten die Gelegenheit, in die schwere Einsatzkleidung der Feuerwehrleute zu schlüpfen und zu testen, wie schwer ein Atemschutzgerät ist. Die Feuerwehrleute machten bei dieser Gelegenheit auch Reklame für die Jugendfeuerwehr Plettenberg, die Kindern ab dem zehnten Lebensjahr offensteht.