Das Ausgangsszenario der Übung war ein aus dem Ruder gelaufener Kindergeburtstag: Gemeldet war eine Rauchentwicklung aus einem Gebäudeteil mit einer vermissten Person und zudem mehrere eingeklemmte Personen in und um einen Radlader. Vor Ort stellte sich heraus, dass sich drei Personen um den betroffenen Radlader aufhielten und insgesamt drei Personen im Gebäude vermisst waren.

Die drei vermissten Personen konnten zügig aus dem verrauchten Raum gerettet werden, sodass anschließend die Bekämpfung des fiktiven Brandes starten konnte.
Um die ganze Situation etwas heikler zu gestalten, wurde während der Übung simuliert, dass die Kommunikation zum Trupp im Gebäude verloren ging und der Sicherheitstrupp tätig werden musste. Der Gruppenführer erkannte die Situation und sorgte dafür, dass dem eingesetzten Trupp geholfen wurde.

Zur gleichen Zeit lief die Rettung der Personen in und um den Radlader: Eine Person lag bewusstlos in der Schaufel, eine Person war bei Bewusstsein und saß auf dem Fahrersitz, und eine weitere Person war unter dem Radlader eingeklemmt. Der Gruppenführer verschaffte sich vor Ort einen Gesamtüberblick über die dargestellte Lage, priorisierte die bewusstlosen Personen und begann mit der Rettung. Die Person in der Schaufel würde mithilfe einer Rettungsplattform aus ihrer Zwangslage befreit. Die Rettung der Person, die unter einem Reifen des Radladers festhing, gestaltete sich als etwas aufwendiger: Hier wurde der Radlader mittels Hebekissen angehoben, um die Person zu befreien.










