Zum ersten Mal wird bei diesem landesweiten Warntag das Cell Broadcast als neues Warnmittel verwendet. Cell Broadcast ist ein Mobilfunkdienst, mit dem Warnnachrichten direkt auf das Handy oder Smartphone geschickt werden können. Über keinen anderen Warnkanal kann das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) mehr Menschen direkt erreichen und somit warnen. Sollten die Menschen in der Vier-Täler-Stadt diese SMS-Warn-Nachricht an diesem Tag um 11 Uhr nicht auf ihrem Endgerät erhalten, müssen unter Umständen Einstellungen am Gerät durchgeführt werden.
Jetzt testen, damit es im Ernstfall auch funktioniert. Das gilt auch für besondere Warnmittel der Plettenberger Feuerwehr. Drei Einsatzfahrzeuge werden am Donnerstag mit jeweils einer der acht verfügbaren mobilen Sirenen im Bereich Eschen unterwegs sein, um die Sirenen samt Lautsprecher auf deren akustische Reichweite hin zu erproben.
Sirenenton und Lautsprecherdurchsagen
In einem einstündigen Zeitraum werden also vereinzelt der zur Entwarnung genutzte einminütige Sirenendauerton und auch Lautsprecherdurchsagen in der Vier-Täler- Stadt zu hören sein. Die Ergebnisse und der Erfolg des mobilen Warnsystems werden im Nachgang durch einen bei der Feuerwehr speziell dafür eingerichteten Arbeitskreis ausgewertet.
Die Stadt Plettenberg setze auf einen optimalen Warnmittel-Mix, so Pressesprecher Hanno Grundmann. „Dazu gehören die digitalen Warnmedien, die mobilen Sirenen mit Lautsprecherfunktion und ihrer Möglichkeit, örtlich sehr gezielt zu alarmieren, aber auch die stationären Sirenen. Das Netz der stationären Sirenen soll daher in Kooperation mit Bund und Land auf dem Gebiet der Stadt wieder ausgebaut werden, woran bereits gearbeitet wird.“
Internetseite zum Bevölkerungsschutz
Die Stadt Plettenberg weist erneut auf ihre Internetseite zum Bevölkerungsschutz hin. Unter www.plettenberg.de/krise gibt es nützliche Hinweise und Tipps zur Vorbereitung auf und Bewältigung von Krisen- oder Mangellagen.








