Bürgermeister Ulrich Schulte nebst Gattin begrüßte die geladenen Vertreter aus den Vereinen, den sozialen Verbänden, den unterschiedlichen Religionsgemeinschaft und der Politik im Eingangsbereich höchst persönlich. In seiner Rede grüßte er besonders die Bundestagsabgeordneten Bettina Lugk und Paul Ziemiak, die Landtagsabgeordneten Inge Blask und Mathias Eggers sowie den Landrat Marco Voge. Die Wichtigkeit des Ehrenamts herauszustellen und mit der Einladung zum Neujahrsempfang ein kleines Dankeschön auszusprechen, war ein besonderes Anliegen der Stadt Plettenberg.
Schulte ging im Verlauf seiner Ansprache auf aktuelle weltpolitische Themen, aber auch auf lokale Ereignisse ein. Klare Stellung bezog er in seiner Rede gegen Antisemitismus und Rassismus in jeder Form. Auf lokaler Ebene wurde in 2023 die Schadstoffsanierung der Realschule, der Neubau der Grundschule in Holthausen, die Erneuerung der Kita Himmelmert sowie den Umbau des ehemaligen Gaststätte Käsebrink zu einer Kita angegangen und teilweise auch schon erfolgreich abgeschlossen. Der Cyberabgriff auf die Südwestfalen-IT im Oktober habe immer noch Auswirkungen und werde noch einige Zeit der Aufarbeitung benötigen.
Projekte für das Jahr 2024
Als Projekte für 2024 nannte der Bürgermeister die Umgestaltung des Maiplatzes sowie die Förderung zur Beseitigung des Leerstände im Innenstadtbereich. Da die Stadt Plettenberg voraussichtlich in die Haushaltssicherung gehen wird, kommt es zu Kürzungen oder gar Streichungen von freiwilligen Mitteln. Mit dem Satz „Probleme gibt es genug, wir wollen uns lieber auf Lösungen konzentrieren“ endete die Rede des Bürgermeisters und leitete über zur Verleihung des Heimatpreises an das Museum Holthaus.
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Das Museum an der Bahnhofstraße im Gebäude der ehemaligen Firma D.W.Schulte wurde zu Ehren des Künstlers Heinrich Holthaus von dem verstorbenen Architekten Helmut Teichert eingerichtet. Die Witwe Andrea Küster-Teichert führt das Museum gemeinsam mit einem Förderverein weiter. Sie nahm den Heimatpreis sowie die Ehrenmedaille der Stadt Plettenberg entgegen.
Eine musikalische Weltreise
Im Anschluss der Ehrung spielte der Feuerwehrmusikzug zu einem Konzert auf. Unter der Leitung und Moderation von Karlheinz Wiencko wurde eine musikalische Weltreise geboten. Gestartet wurde mit dem „Gruß an Kiel“. Weiter ging es mit dem „Abschied der Slawin“ und einem Abba Medley. In dem Stück „Unter dem Sternenbanner“ kamen die Piccola Flöten gespielt von Kristina Gante-Knall und Barbara Nieswand besonders zur Geltung. In „My Way“ stellte der Soloposaunist Phillipp Denter sein Können unter Beweis.
Es folgten „Semper Fidelis“, „Original Dixieland Concerto“, ein „Disney Medley“, „Latin Gold“, eine Zusammenfassung verschiedener Verdi Lieder, sowie „Im sonnigen Süden“, „Von Freund zu Freund“ über den „Deutschmeister Regiments Marsch“ bis zum Schlusspunkt „Anchors aweigh“. Das Publikum bedankte sich mit stehenden Ovationen für eine Kreuzfahrt über drei Kontinente. Natürlich kamen der Musikzug um mehrere Zugaben nicht umhin. Damit endete der diesjährige Neujahrsempfang der Stadt Plettenberg.








