Ein 25-jähriger Chinese hat am Freitag versucht, in einer Lüdenscheider Sprachschule für einen Landsmann eine Sprachprüfung zu abzulegen. Das ging schief.
Laut Polizeibericht bemerkten Mitarbeiter Unstimmigkeiten und informierten die Polizei. Die holte den Mann aus der Prüfung. Er beharrte auf seinen Personalien. Bei seiner Durchsuchung entdeckten die Polizeibeamten allerdings Dokumente mit ganz anderen Namen. Für den in Essen gemeldeten Mann war die Prüfung damit beendet. Er wurde zur Identitätsfeststellung zur Wache mitgenommen. Die Polizei stellte neben diversen Dokumenten auch das Handy des Mannes sicher. Damit war er nicht einverstanden und schrie auf der Wache herum. Einem Platzverweis wollte er nicht folgen, so dass ihn die Beamten zwangsweise nach draußen führten und eine Ingewahrsamnahme androhten. Er bzw. der angebliche Prüfling bekamen Anzeigen wegen Urkundenfälschung, falscher Namensangabe und Betrugs.
Kein Kühlschrank aus dem Fake-Shop
Eine 79-jährige Lüdenscheiderin ist bei der Bestellung eines Kühlschranks wohl auf Betrüger hereingefallen. Mit Hilfe eines Nachbarn hatte sie laut Polizei im Internet nach einem Anbieter gesucht, der ihr ein genau passendes Gerät liefern könnte. Sie stießen auf ein Angebot, das von einem großen, bekannten Anbieter zu stammen schien, bestellten und bezahlten vorab. Nach einigen Tagen ohne Reaktion fragten die beiden per Mail nach und bekamen die Antwort, dass keine Bestellung eingegangen sei. Auf eine Nachfrage bei dem großen, bekannten Anbieter bekamen sie den Hinweis, dass ein solcher Kühlschrank gar nicht in seinem Sortiment sei und sie offenbar auf einen Betrüger hereingefallen seien. Deshalb erstattete die Frau am Freitag Anzeige bei der Polizei. Ob sie auf einen Fake-Shop hereingefallen oder etwas anderen schief gelaufen ist, das muss nun die Polizei herausfinden. Fakt ist: Fake-Shops wachsen wie Pilze aus dem Boden. Die Betrüger-Shops sind auf den ersten Blick kaum von seriösen Anbietern zu unterscheiden. Oft versuchen die Betrüger, ihre Opfer durch unschlagbar günstige Angebote zu blenden. Solche Preise, warnt die Polizei, sollten misstrauisch machen.









