Unter dem Motto wirbt auch der Weltladen in der Derschlager Straße in Meinerzhagen für die bundesweite Faire Woche. Auch das Bündnis für FAIRen Handel in Lüdenscheid nimmt die „Faire Woche 2022“ zum Anlass, um für einen verantwortungsvollen Konsum zu sensibilisieren. Noch bis zum 30. September geht es um die Folgen unseres Textilkonsums und die Vorteile von Kleidung aus Fairem Handel.
Weltläden, Schulen, Fairtrade-Initiativen, Kirchengemeinden und viele weitere Akteure laden bundesweit ein, den Fairen Handel kennenzulernen. Auch der Weltladen in Meinerzhagen ist mit einem attraktiven Programm dabei. „Wir haben das Thema Kleidung mit der fairen Woche verbunden“, sagt Anke Posselt vom Weltladen-Team. Bis zum Monatsende gibt es zehn Prozent Rabatt auf alle Kleidungsstücke, aber auch auf Hüte oder Halstücher aus fairem Handel.
„Was wir essen oder womit wir uns kleiden, ist nicht egal. Der Preisdruck entlang der gesamten Lieferkette führt häufig zu schlechter sozialer Absicherung und niedrigen Einkommen für Kleinbauernfamilien und Arbeiter:innen in den Ländern des Südens. Außerdem verursacht er erhebliche Schäden in der Umwelt“, sagt Michael Lücker, Umweltberater. Allerdings mache es eine Vielzahl von Siegeln schwer, den Durchblick zu behalten.
Informationen gibt die Umweltberatung in der Lüdenscheider Beratungsstelle in der Altenaer Straße 5. Das Bündnis für FAIRen Handel in Lüdenscheid bringt das Thema des fairen Handels in Form eines Informationsstandes auf die Straße. Am 28. September 2022 werden von 10 bis 14 Uhr auf dem Sternplatz in Lüdenscheid Fragen zu Textil-Siegeln, Menschenrechtsverletzungen in der Textilbranche, fairen Produkten allgemein und eigenen Handlungsmöglichkeiten thematisiert.
Info:
- Die Faire Woche wird veranstaltet vom Forum Fairer Handel e.V. in Kooperation mit dem Weltladen-Dachverband e.V. und Fairtrade Deutschland e.V. – in diesem Jahr bereits zum 21. Mal.
- Die Veranstalter rechnen trotz der Pandemie mit rund 2.000 Veranstaltungen bundesweit. Produkte aus Fairem Handel sind in 900 Weltläden, mehr als 40.000 Bioläden, Supermärkten, Discountern und Bäckereien sowie in über 20.000 Cafés und Restaurants erhältlich.
- Der Faire Handel schafft Perspektiven für rund 2,5 Mio. Kleinproduzierende und ihre Familien weltweit.









