Eine Erleichterung für ältere Menschen ist seit vielen Jahren die Initiative „Essen auf Rädern“: Täglich ein warmes Mittagessen, frisch angeliefert von einem bekannten Gesicht, ist im Alltag weit mehr als „nur“ eine Mahlzeit, „sondern auch ein Baustein, um selbstbestimmt und gut in den eigenen vier Wänden versorgt zu sein“. Seit vielen Jahren wird das Essen auf Rädern in Meinerzhagen von einem Team aus ehrenamtlichen Helfern auf den Weg gebracht und die Stadt Meinerzhagen unterstützt diese Initiative ebenso lange.
Nun werden neue Helfer gesucht: „Essen auf Rädern braucht Verstärkung!“ heißt es in der Mitteilung der Stadt Meinerzhagen. Jeweils in Zweierteams – ein Helfer fungiert als Fahrer, der oder die zweite Person bringt das Essen an die Wohnungstür – sind die Ehrenamtlichen jeweils für eine Woche von Montag bis Sonntag unterwegs.
Einsatz wird langfristig geplant – Rahmenbedingungen lassen Flexibilität zu
Weiter heißt es ist: „Wenn Sie sich als Fahrerin oder Fahrer engagieren möchten, ist ein Führerschein der Klasse B von Nöten“. Ansonsten seien keine Vorkenntnisse notwendig; die Einsatzzeiten sind jeweils auf eine Woche im Turnus mit den anderen Helfern getaktet und werden in einer langfristigen Jahresplanung eingetragen. Die tägliche Auslieferungszeit erstreckt sich auf etwa 10 bis 13 Uhr. Mit Hilfe der Vorabplanung werden beispielsweise Urlaubszeiten oder bekannte Termine langfristig umgeplant; auch ein spontaner Tausch unter den beteiligten Teams sei in der Regel unkompliziert möglich. Insgesamt sei damit zu rechnen, dass jedes Fahrerteam etwa vier- bis fünfmal im Jahr zum Einsatz kommt.
Nähere Informationen zu dieser Form des Ehrenamts hält Natascha Mandera vom Fachdienst Soziales (Telefon 02354/77-152, E-Mail an [email protected]) bereit. Sie arbeitet seit vielen Jahren mit dem Team zusammen: „Der ehrenamtliche Einsatz an dieser Stelle hilft uns insbesondere, die Kosten für die Seniorinnen und Senioren zu deckeln. Er bedeutet aber noch mehr, denn oft sind es diese kleinen Kontakte, die den Alltag schöner machen, und das für alle Seiten. Wir freuen uns also sehr auf neue Helferinnen und Helfer!“









