Fünf Klassen der Höheren Handelsschule des Eugen-Schmalenbach-Berufskollegs (ESBK) erkundeten in der vergangenen Woche mit ihren Lehrern Thomas Hipler, Udo Löllgen, Dirk Pollmann, Madlen Müller und Muamera Boubaous die Toskana. Drei Klassen machten sich parallel mit Uwe Abel, Matthias Brenner und Stefanie Fröndhoff auf den Weg nach Venetien. Die Fahrt begann für alle in Deutschland im Regen, Schnee gab’s in der Schweiz und Österreich und in Marina di Massa beziehungsweise Lido di Jesole zeigte sich erwartungsgemäß die Sonne.
In der Toskana in Mittelitalien wurden Pisa, Lucca, Cinque Terre und Florenz erkundet. Die Pracht der Kathedrale und der wohl bekannteste Turm der Welt, der Schiefe Turm von Pisa aus dem Jahr 1372, beeindruckte die Schüler, berichtet die Schule. Lucca als Stadt der 99 Kirchen wurde auf der Stadtmauer umrundet und von oben betrachtet.
Es folgte eine Fahrt entlang der Cinque Terre mit dem Anlegen in den drei pittoresken in die Steilküste gebauten Dörfern Vernazza, Monterosso und Porto Venere. „Dabei sahen wir die Trieste, den neuen, im Sommer in den Dienst kommenden Flugzeugträger der Italiener, vor der Küste vor Anker liegen“, berichtet Thomas Hipler.
Im Gegensatz zu allen anderen Städten, wo Stadtführer gebucht waren, übernahm Thomas Hipler persönlich die Führung durch die toskanische Hauptstadt Florenz, die als Wiege der Renaissance gilt. Sehenswürdigkeiten wie der Dom Santa Maria del Fiore, der Piazza della Signoria mit dem Palazzo Vecchio, Uffizien, Arno mit Ponte Vecchio und der Palazzo Pitti wurden bewundert.
In Venetien in Oberitalien, das vom 7. bis zum 18. Jahrhundert über 1000 Jahre lang Teil der mächtigen Republik Venedig war, standen Padua, Verona, ein Strandtag an der Adria und natürlich Venedig auf dem Programm. Padua als Stadt von Giotto und des heiligen Antonios begeisterte als Studentenstadt mit zahlreichen gotischen Palästen und der Wallfahrtskirche, wo die Reliquien Gebiss, Stimmbänder und Zunge ausgestellt waren. Die Basilica di Sant’Antonio wirkte auf einige, als würde sie der Hagia Sophia oder einer anderen orientalischen Kuppellandschaft Konkurrenz machen wollen.
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Das mittelalterliche Verona hat seit der römischen Epoche viel Sehenswertes bewahrt. In der Arena erklommen alle je nach Körpergröße mehr oder weniger flink die hohen Stufen der Sitze und blickten über den Rand auf die Stadt. Im Innenhof des vermeintlichen Wohnhauses der Julia als Schauplatz von Shakespeares Tragödie „Romeo und Julia“ ließen sich viele mit der Bronzestatue von Julia ablichten und glauben nun fest an ihr zukünftiges Liebesglück.
In Lido di Jesole wurde am nächsten Tag am sonnigen Strand gechillt, eine Radtour auf der Strandpromenade gemacht oder auch ein naheliegendes Outlet besucht. Den Höhepunkt für viele bildete der Besuch Venedigs, der mit einer Bootstour von Punta Sabbioni begann.
„Ich fand es war eine sehr gute Erfahrung, da Italien ein sehr interessantes Land mit einem der bekanntesten historischen Hintergründe ist und ich schon immer einmal dort hinreisen wollte. Besonders hat mich die vielfältige Architektur beeindruckt, die von einer jahrhundertealten Geschichte und verschiedenen Stilen geprägt wurde. Die unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten der Städte wie zum Beispiel das Amphitheater, das Haus der Julia, die dekorativen Kirchen und viele andere Gebäude sind sehr schön anzusehen und haben immer eine interessante Vorgeschichte. Venedig hat bei mir den größten positiven Eindruck hinterlassen, da die gesamte Stadt auf dem Wasser errichtet wurde und die einzige Transportmöglichkeit aus Booten besteht. Es ist, als wäre man in einer anderen Welt“, resümiert Laşer Tağçu aus der HH21A.









