ENERVIE Vernetzt warnt vor „Smart Meter“ Anschreiben
Foto: Enervie
Enervie Vernetzt warnt vor Postwurfsendungen zum Thema „Smart Meter“, die derzeit in vielen Haushalten im Versorgungsgebiet des Netzbetreibers verteilt werden. Die Schreiben stehen jedoch nicht im Zusammenhang mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Einbau intelligenter Messsysteme. Für die betroffenen Haushalte besteht daher kein Handlungsbedarf.
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In dem Schreiben wird unter anderem behauptet, dass aktuell kostenlose Smart-Meter-Installationen vor Ort stattfinden würden, und aufgrund angeblicher „Bündelung von Kapazitäten“ kurzfristig ein Termin vereinbart werden sollte. Es wird zudem ein gesetzlicher Pflichteinbau erwähnt und mit einem jährlichen Förderbetrag in Höhe von 118 Euro verknüpft.
Bei diesen Aussagen handelt es sich um die Werbung eines privaten Anbieters. Es besteht keinerlei Bezug zu Enervie als grundzuständigem Messstellenbetreiber für Hagen, Herdecke und weitere Teile des Märkischen Kreises, teilt der Netzbetreiber mit.
Enervie empfiehlt daher, sich durch das Werbeschreiben nicht unter Druck setzen zu lassen. Der Einbau von Smart Metern ist aktuell nur in bestimmten Fällen Pflicht, wie zum Beispiel bei Haushalten mit einem jährlichen Stromverbrauch mehr als 6000 Kilowattstunden (kWh) sowie bei der Installation von Wärmepumpen, Wallboxen oder größeren Photovoltaik-Anlagen.
Es besteht somit für die Haushalte keine Notwendigkeit, einen Termin zu buchen, wenn kein bewusster Zählerwechsel ansteht. Zudem erhalten Nutzer die gesetzlich festgelegte Ersparnis bei der Installation eines Smart Meters immer auch von Enervie Vernetzt. Die Bürger werden daher darum gebeten, Ruhe zu bewahren und das Schreiben nicht mit einer offiziellen Anfrage des gesetzlichen Messstellenbetreibers zu verwechseln.