Laut Wirtschaftsministerium gehen aktuell 14,5 Prozent der Stromerzeugung in Deutschland auf den Einsatz von Gas zurück. 2021 waren es noch rund 16 Prozent (der Großteil der Gas-Verstromung erfolgt in Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, die auch für die Wärmeerzeugung wichtig sind). Mit anderen Worten: Wer Strom spart, spart auch Gas.
Ein kleines Rechenbeispiel: Wenn jeder der rund 80 Millionen Bundesbürger jeden Tag nur einen Cent Strom spart, sind das 800 000 Euro bundesweit täglich und somit fast 300 Millionen Euro im Jahr. Und wenn man ehrlich ist: es lässt sich leicht wesentlich mehr einsparen – egal ob Bürger, Kommunen, Unternehmen, Geschäfte…
Wir alle können entscheidend dazu beitragen, Deutschland unabhängiger von fossilen Energien und teuren (und noch nötigen) Energie-Importen zu machen. Zudem hätten die Einsparungen gleich zwei weitere Effekte: wir schützen das Klima und schonen den eigenen Geldbeutel. Hier funktioniert also der gern geäußerte Machtslosigkeits-Ausspruch „Was kann ich schon machen?“ nicht, denn: die Masse macht’s.
Das dachte sich wohl auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und startete unlängst eine Energiewechsel-Kampagne. Auf der Website „80 Millionen gemeinsam für Energiewechsel“ finden sich durchaus praktische Tipps, wie sich im Alltag Energie sparen lässt – egal ob in der Wohnung, im Eigenheim oder am Arbeitsplatz. Kleinigkeiten wie etwa das Licht ausschalten, wenn man einen Raum verlässt, Elektrogeräte komplett ausschalten und nicht im Stand-By-Modi belassen, die Hände mit kaltem Wasser waschen oder die Raumtemperatur nur um ein Grad senken minimieren den Energieverbrauch merklich.
Wer sich größeren Sparmaßnahmen widmen möchte, findet auf der Website www.energiewechel.de außerdem Informationen etwa zu Sanierungen, Förderprogrammen oder energieeffizientem Bauen.
„Jede gesparte Kilowattstunde Energie leistet einen Beitrag für unsere Unabhängigkeit, senkt die Kosten und hilft dabei, unsere Klimaziele zu erreichen.“ (energiewechsel.de)








