Gleich zu Beginn konnte er sich über die 60-Meter-Hürden auf 11,43 Sekunden steigern und startete mit der zehntschnellsten Zeit aller 16 Teilnehmer in den Wettkampf. Im Weitsprung folgte ein kleiner Rückschlag: Nur 4,12 Meter wurden beim besten Versuch gemessen. Und auch im Kugelstoßen lief es nicht rund: Mit 9,53 Meter aus dem ersten Versuch blieb der LG-Sportwart 70 Zentimeter unter seiner Jahresbestleistung. Im Hochsprung konnte er sich dann wieder um einen Zentimeter auf 1,36 Meter steigern. Und im abschließenden 1000-Meter-Lauf zeigte die Form nach den langwierigen Eisenmangel-Problemen in den vergangenen Monaten ebenfalls deutlich nach oben. Mit 4:10,24 Minuten verpasste Maximowitz die angepeilten vier Minuten zwar deutlich, konnte den Lauf aber ohne Probleme beenden.
Auch für Klaus-Peter Niehaus erwies sich der Fünfkampf bei der Hallen-EM der Senioren im polnischen Torun am Donnerstag als Wettkampf mit Höhen und Tiefen.
Gleich zum Start gab’s mit 13,17 Sekunden über 60-Meter-Hürden eine neue Jahresbestzeit. Auch im Weitsprung gelang mit 3,59 Meter gleich im ersten Versuch ein ordentlicher Sprung, nur neun Zentimeter unter der Jahresbestleistung. In den folgenden beiden Sprüngen ging es aber leider nicht mehr weiter. Die erste Enttäuschung folgte im Kugelstoßen: Nach 6,97 Metern im ersten Versuch gelang auch hier keine weitere Steigerung mehr. Und auch beim Hochsprung lief es alles andere als rund: Schon bei der Anfangshöhe von 1,20 Meter benötigte Niehaus zwei Versuche, die 1,23 Meter überwand er im ersten Durchgang, für 1,26 Meter waren gar drei Anläufe nötig. Schon die 1,29 Meter erwiesen sich an diesem Tag als zu hoch; eine Höhe, die Niehaus in diesem Winter schon mehrfach gesprungen war.
Dafür gab’s dann über die abschließenden 1000 Meter noch ein versöhnliches Ende: Mit 4:40,99 Minuten unterbot der Lüdenscheider sein Ziel, die 5-Minuten-Marke, überaus deutlich. Am Ende belegte er in der Altersklasse M65 mit 2131 Punkten Platz 19.
Für Dirk Maximowitz ging es am Donnerstag noch einmal beim Diskuswurf der M55 in den Ring. Bei schwierigen, nass-kalten Bedingungen blieb fast alle der 18 Teilnehmer deutlich unter ihren Möglichkeiten. Nach 25,35 Meter im ersten und einem zweiten ungültigen Versuch konnte sich der LG-Sportwart im dritten Versuch immerhin noch auf 29,79 Meter steigern, gut zwei Meter unter seiner Leistung von den offenen LVN-Meisterschaften im Februar bei ähnlichen Bedingungen. Damit belegte er in der Endabrechnung Platz 13. Zahlreiche Teilnehmer blieben gleich fünf oder Meter oder mehr hinter ihrer üblichen Leistung zurück, so auch 53-Meter-Werfer Helmut Maryniak aus Bayern, der sich den Titel mit 46,94 Metern und dreieinhalb Metern Vorsprung holte.









