Der Gedanke zum Umbau war bereits 2016 das erste Mal aufgeflammt. Bei den „Tagen der Jugendarbeit“ fragten sich die Verantwortlichen, was denn zukünftige Schwerpunkte ihrer Arbeit sein sollen. „Ein Raum, der von sich aus gemütlich ist“, beschreibt Vorsitzender Fabian Kißing die damalige Vision.
Doch bis zur Umsetzung sollte es noch einige Jahren dauern. Im Jahr 2021 bot sich mit dem Leader-Förderprogramm eine Möglichkeit zur Realisierung. Mit einem Kleinprojekt konnten die Sanitäranlagen aus dem oberen Geschoss unten komplett neu eingebaut werden und der Dachboden bat nun den notwendigen Platz für den gewünschten „gemütlichen Raum“. Das erste Teilprojekt mit den Sanitäranlagen musste noch im Jahr 2021 abgeschlossen werden, um den Förderkriterien zu entsprechen. Für den Ausbau des Dachbodens konnten sich die Mitglieder etwas mehr Zeit lassen. Mit Eigenleistung, eigenen finanziellen Mitteln, Spenden und Unterstützung von heimischen Handwerksbetrieben konnten sie in mühevoller Arbeit ihr neues Heim schaffen. Über 60 ehrenamtliche Helfer haben über den Bauzeitraum zwischen 2021 bis 2023 angepackt und geholfen.

„So ein Projekt steht auf vielen Schultern“, erklärte Vorsitzender Kißing. Bestimmten Mitgliedern dankte er in besonderem Maße und erwähnte deren Verdienste. Die Geschenke können jedoch voraussichtlich erst zum Weihnachtsfrühstück überreicht werden. Im Anschluss stellten die Mitglieder des CVJM den Raum unter den Schutz Gottes. Hierfür gab es Gebete von verschiedenen Aktiven.
Ein paar Kleinigkeiten werden in den kommenden Tagen ihren Ort der Bestimmung finden. Doch schon jetzt hat sich die Arbeit der vergangenen Jahre gelohnt und der CVJM kann in einem neuen Raum weitere Angebote schaffen und anbieten. Ein letztes Projekt wartet jedoch noch: Der Einbau einer neuen Luft-Luft-Wärmepumpe, weil die aktuelle Heizung die Umstellung von L- auf H-Gas nicht mitmacht.
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