In den Vereinsräumen des Dart Clubs Double Trouble über Feuerwehr und DRK an der Thomasstraße 20 fanden sich am späteren Samstagnachmittag etwa 30 Personen ein, um bei der ersten E-Dart-Stadtmeisterschaft im Doppel entweder als Spieler oder als Zuschauer dabei zu sein. 11 Teams traten gegeneinander an, um nach der „501 Master Out“-Regel ein Siegerduo zu ermitteln. Im Team gilt es die 501 Punkte mit den Pfeilen möglichst schnell zu erzielen. Dabei darf der letzte Wurf auch mit einer Triple-Wertung beendet werden.
Um Punkt 17.30 Uhr startete das Turnier mit dem ersten Wurf. Auch wenn drei Dart-Automaten aufgestellt sind, wurde an nur zweien gespielt: „Sonst wird es mit den Doppel-Teams auf dem Spieler-Podest zu eng. So dauert das Ganze zwar etwas länger, aber wir haben ja Zeit“, kommentiert der Club-Vorsitzende Martin Bartelt die Spielvoraussetzung.
Bartelt war es auch wichtig zu erwähnen, dass der Club der Stadt überaus dankbar sei, dass er „jetzt im sechsten Jahr die Räumlichkeiten über DRK und Feuerwehr nutzen darf. Wir haben ein sehr harmonisches Verhältnis“.
22 Spieler – unter ihnen auch vier Frauen – gingen in 11 Teams mit ihren Pfeilen an den Start. Alle Frauen spielten in Mix-Teams. Es wurde ein Startgeld fürs Turnier erhoben. Die so eingenommen Gelder sollten aber zu 100 Prozent an die Siegerteams ausgeschüttet werden (20 Prozent aus dem Startgeldtopf ging an die Drittplatzierten, 30 an die Zweiten und 50 an die Sieger).
Als eine Spielerin einen Rest-Punktestand von 222 Punkten erzielte, antwortete sich auf die Frage, wie man das veranstalte, lapidar: „Das passiert, wenn man scheiße wirft“ und erntet viele Lacher. „Man merkt gleich: Spaß ist das wichtigste“, erläutert Bartel die Situation.
Und der sportliche Spaß ging bis 0.20 Uhr. Da zumindest standen die Sieger fest: den ersten Platz belegte das Team Böse Onkels mit Torsten Zeisler und Jörg Küppe, dahinter das Team Lucky Looser mit Torsten Klöpfel und Daniel Koop und auf dem Bronze-Rang spielten sich Rebecca Smajewski und Marc Milek vom Team Just Friends.
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Nach der Siegerehrung wurde natürlich noch ausgelassen gefeiert. „Es war eine gelungene Veranstaltung mit vielen knappen und hart umkämpften Spielen. Trotzdem blieb der Spaß nicht auf der Strecke und alle Teilnehmer waren rund um zufrieden“, stellte Martin Bartel am Sonntagvormittag erfreut fest. Und weiter: „Die Veranstaltung wird auf jeden Fall nächstes Jahr fester Bestandteil in unserem Kalender sein.“
Was Bartelt abschließend noch wichtig war: „Wer Interesse hat, bei uns mitzumachen, kann dienstags und/oder donnerstags ab 17 Uhr bei uns vorbeischauen.“










