„Die Landesregierung spart unsere Region und insbesondere die von der Sperrung der Talbrücke Rahmede betroffenen Gebiete bei den Straßenerhaltungsmitteln zum wiederholten Mal weitestgehend aus. Unsere Straßen werden löchriger und bröckeln dahin, aber das Land investiert so gut wie nichts“, lautet das Fazit des heimischen Landtagsabgeordneten Gordan Dudas anlässlich der Veröffentlichung des Landesstraßenerhaltungsprogramms 2023 durch die schwarz-grüne Landesregierung.
„Für den südlichen Märkischen Kreis gibt es mit der Deckenerneuerung der L 709 zwischen Hunswinkel und Krummenerl gerade mal eine wirklich neue Maßnahme in den besonders von der Sperrung betroffenen Kommunen. Denn die Ortsdurchfahrt Schalksmühle/Heedfeld auf der L561 war bereits letztes Jahr im Programm. Dass die Deckenerneuerung auf der L530 zwischen Oberrahmede und Altena aus dem Erhaltungsprogramm 2022 in das Erhaltungsprogramm 2023 nach die Brückensprengung geschoben wurde, ist zwar nachvollziehbar. Aber insgesamt sieht es damit eher Mau aus für unsere Region“, zeigt sich Dudas mehr als verwundert, nachdem die Maßnahmenliste für 2023 nun veröffentlicht wurde.

„Auch wenn man es mittlerweile leider gewohnt ist, ich hätte doch mehr Bekenntnis des Landes für unsere leidgeplagte Region erwartet.“ Schließlich werde die Region auf diversen Straßen gerade massiv auf Verschleiß gefahren. „Während sich Umwelt- und Naturschutzminister Oliver Krischer selber dafür feiert, dass die Investitionen in den Erhalt der Straßeninfrastruktur den Wirtschaftsstandort NRW sichern, gibt er gleichzeitig unsere Industrieregion komplett auf. Daher muss gerade in der Zeit bis zur Eröffnung der neuen Brücke alles notwendige für die Region getan werden. Wir dürfen von Bund und Land nicht vergessen werden. Gerade bei den Straßen jenseits der Autobahnen ist das Land in der Pflicht und darf sich nicht wegducken“, so Dudas abschließend.








