Seit Wochen sind es immer die gleichen Themen: der überregionale Schwerlastverkehr soll weiträumig umgeleitet werden; Grenzwerte bei Stickstoffdioxid werden überschritten; die zunehmenden Straßenschäden sind unübersehbar; der Lärm ist anstrengend für die Anwohner der Umleitungsstraßen.
Verkehrszählungen hatten gezeigt, dass etwa 30 Prozent der Fahrzeuge Last- und Sattelzüge sind. Das ist eine Vervielfachung des Schwerlastverkehrs. Nach der Berichterstattung zu den Verkehrszählungen in den vergangenen Wochen hat sich Gordan Dudas nun selbst ein Bild gemacht und eine eigene (nicht-repräsentative) Zählung im Bereich Im Grund und Altenaer Straße zwischen 12 und 13 Uhr vorgenommen.
„Man muss sich einfach mal hierhin stellen und schauen, was hier alles durchkommt. In einer Stunde waren es 349 LKW. Hinzu kommen noch 320 PKW und 109 weitere Fahrzeuge. Das macht insgesamt 778 Fahrzeuge in einer Stunde. Hier muss unverzüglich etwas geschehen. Die Menschen an der Umleitungsstrecke, in den Volmestädten und anderswo müssen entlastet werden“, erklärt Dudas. „Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass der Verkehr aus der Region ferngehalten wird, damit die Anwohner endlich Ruhe haben.“
Außerdem sehe er die Gefahr, dass die Investitionen in die Region gestoppt werden könnten: „Der Märkische Kreis darf in Düsseldorf nicht vergessen werden. Neben der weiträumigen Umleitung des Schwerlastverkehrs muss alles dafür getan werden, laufende Baustellen und besonders den Lüdenscheider Rathaustunnel schnellstmöglich fertigzustellen.“ Kein Mensch verstehe, wieso nach 10 Jahren erst kürzlich wieder Verzögerungen bei der Fertigstellung des Tunnels von der Landesregierung angekündigt wurden.








