Menschen, die eine „soziale Ader“ haben und diese wertvolle Eigenschaft nutzen wollen, können sich bald wieder zu ehrenamtlichen „DRK-Herzensmenschen“ ausbilden lassen.
Als Reaktion auf das Hochwasser im Juli 2021 hat das DRK das Projekt „Herz- und Seelenhilfe“ ins Leben gerufen. „Dabei hat sich in den letzten Monaten gezeigt, dass sich auch andere schwierige Lebensereignisse auf das seelische Wohlbefinden von Menschen auswirken können“, teilt das Rote Kreuz mit. Oft werde nur jemand zum Reden gebraucht oder es werde Rat bei der Suche nach der richtigen Unterstützung (z.B. Beratungsstellen oder Ämter) benötigt.
„An dieser Stelle setzt unser Projekt an“, sagt Barbara Schmidt, Projektkoordinatorin für den Märkischen Kreis. „Mithilfe von derzeit neun ehrenamtlichen DRK-Herzensmenschen bieten wir eine kostenlose und leicht erreichbare emotionale Unterstützungsstruktur im Märkischen Kreis an, um Einzelpersonen zu helfen. Nach dem Motto ,Zuhören, stärken, weitervermitteln‘ stehen wir unseren Mitmenschen in vielfältiger Weise zur Seite. Jede Person, die jemanden zum Reden braucht, kann sich bei uns melden“, verdeutlicht Schmidt.
Aber auch Interessierte, die sich engagieren möchten und sich zu „DRK-Herzensmenschen“ qualifizieren lassen wollen, können sich bei Barbara Schmidt melden. Ende August und im September findet eine Schulung für das Ehrenamt statt und es sind noch Restplätze verfügbar. Den Engagierten entstehen dabei keine Kosten.
„Ich freue mich über alle, der sich engagieren möchten – vom Azubi bis zur Rentnerin, egal welche Nationalität oder Zeitverfügbarkeit. In unserem Projekt ist jede Person willkommen!“ so die Projektkoordinatorin.
Betroffene Menschen mit Redebedarf und interessierte Ehrenamtliche erreichen Barbara Schmidt telefonisch unter 0175 / 77 81 15 1 oder per E-Mail an [email protected].








