Der Wissenscampus soll künftig eine zentrale Rolle bei der Entwicklung der Iserlohner Innenstadt spielen. Für das Projekt „Wald.Stadt.City Iserlohn – Innenstadt im Wandel“ hat die Stadt nun den dritten Stern der „Regionale 2025“ erhalten. Mit dieser Auszeichnung werden sowohl das Konzept als auch bereits umgesetzte Bausteine des Vorhabens anerkannt.

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Mit dem dritten Stern würdigt die "Regionale 2025" sowohl das Gesamtkonzept des Wissenscampus als auch die bereits sichtbaren Maßnahmen auf dem Gelände. Ziel des Projekts ist es, innerstädtische Brachflächen schrittweise neu zu nutzen und Bereiche für Arbeiten, Wohnen und Aufenthalt zu schaffen.

Wissenscampus als zentraler Baustein

Das Projekt wurde 2019 unter dem Titel „Digitaler Wissenscampus“ in die „Regionale 2025“ aufgenommen. Seitdem haben Beteiligungsformate, Workshops und Kooperationen mit Hochschulen, Unternehmen, Verbänden und Bürgern zur Weiterentwicklung des Konzepts beigetragen.

„In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass der Wissenscampus weit mehr ist als ein einzelnes Quartiersprojekt“, erklärt Iserlohns Stadtbaurat Thorsten Grote. „Heute verstehen wir ihn als zentralen Impulsgeber für die Entwicklung der gesamten Innenstadt – als Ort für Wissen, Innovation, Begegnung und nachhaltige Mobilität.“

Der Wissenscampus soll künftig neue Formen des Arbeitens, Lernens, Wohnens und der Mobilität miteinander verbinden. Gemeinsam mit einer geplanten Neugestaltung des Schillerplatzes soll er die Entwicklung der Innenstadt langfristig prägen.

Erste Projekte bereits umgesetzt

Ein sichtbarer Schritt ist die Eröffnung des „KAI“ (Kommunikation, Austausch und Innovation) im April 2025. Das als Interimsgebäude errichtete Containergebäude dient als Treffpunkt für Bürgerschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Bereits heute wird es für Veranstaltungen genutzt und kann von Vereinen, Unternehmen und Institutionen gebucht werden. Mit der Verleihung des dritten Sterns ist die Entwicklung des Projekts nicht abgeschlossen. Die Stadt arbeitet nach eigenen Angaben weiter an der Umsetzung des Gesamtkonzepts.

Als nächster Baustein ist eine sogenannte Smart-Mobility-Line vorgesehen. Sie soll eine Verbindung für Fußgänger und Radfahrer zwischen Wissenscampus, Stadtbahnhof, Innenstadt und angrenzenden Quartieren schaffen. Für das Vorhaben strebt die Stadt eine Förderung von rund 1,6 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) an.