Mit der Eröffnung des Dorfplatzes in Kierspe-Dorf ist ein weiterer Schritt des Dorfentwicklungskonzeptes abgeschlossen. Bürgermeister Olaf Stelse schaute sich gemeinsam mit Kollegen der Stadt und Guido Müller, Geschäftsführer der Meinerzhagener Firma Busch und Müller, am Mittwoch, 10. Juni, den neugestalteten Platz an.

Direkt an der Friedrich-Ebert-Straße hat sich einiges verändert. Der Asphalt auf dem Platz ist modernen Pflastersteinen gewichen, moderne Sitzmöbel und eine Gabionen-Abtrennung zur Straße hin laden zum Verweilen ein. Neue Pflanzkübel sorgen außerdem für angenehmes Grün um die Sitzplätze herum. Den Mittelpunkt des linken Teil des Platzes bildet eine Fahrradreparatursäule, die vor kurzem aufgestellt wurde.

Letztere stiftete die Meinerzhagener Firma Busch und Müller. Die Säule ergänze das bereits vorhandene Mobiliar des Platzes und greife zugleich die Geschichte des Standortes auf, denn einst befand sich dort ein Fahrradgeschäft: "Dadurch entsteht ein Bezug zur früheren Nutzung des Areals, während gleichzeitig ein praktisches Angebot für Radfahrerinnen und Radfahrer geschaffen wird", freute sich Klimaschutzmanager Bastian Vollmann passend zum Ende der Aktion Stadtradeln in wenigen Tagen.

Dorfplatz mit Fahrradständer und zwei Fahrrädern, im Hintergrund Häuser und Bäume an einem sonnigen Tag.
Der neu gestaltete Dorfplatz an der Friedrich-Ebert-Straße.
Foto: Stadt Kierspe

Ladesäule soll folgen

Die Arbeiten am neuen Dorfplatz sind jedoch noch nicht abgeschlossen. Zeitnah soll eine Ladesäule für Mobiltelefone folgen, so Vollmann. "Außerdem soll die Eingangssituation zum dahinter gelegenen Park künftig weiter verbessert werden. Darüber hinaus ist eine Umgestaltung der Parkanlage vorgesehen, um die Verbindung zwischen Dorfplatz und Parkbereich noch stärker herauszuarbeiten und die Aufenthaltsqualität insgesamt weiter zu erhöhen."

Finanziert wurde die Umgestaltung des Platzes durch ein Förderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). "Das Projekt zeigt, wie durch die Kombination aus kommunalem Engagement, Fördermitteln und der Unterstützung regionaler Unternehmen öffentliche Räume aufgewertet und neue Orte der Begegnung geschaffen werden können", machte Vollmann abschließend deutlich.