Wie ist die Iserlohner Feuerwehr für aktuelle und künftige Herausforderungen aufgestellt? Darüber informierte sich die Ratsfraktion "Die Iserlohner" am Montag, 19. Oktober, bei einem Besuch der Berufsfeuerwehr.
Feuerwache stößt an ihre Grenzen
Feuerwehrleiter Jörg Döring empfing die Fraktionsmitglieder im Rahmen ihrer Reihe „Die Iserlohner vor Ort“ und gab Einblicke in die Situation der Einsatzkräfte. Ein Schwerpunkt des Austauschs war dabei die räumliche Situation der Feuerwache. Das 1972 errichtete Gebäude wurde ursprünglich für 36 bis 50 Personen konzipiert. Heute arbeiten dort rund 180 Beschäftigte. Platzmangel, veraltete Gebäudetechnik und fehlende Stellflächen für Einsatzfahrzeuge machen einen Neubau aus Sicht der Feuerwehr dringend erforderlich.
Darüber hinaus sprachen die Fraktionsmitglieder mit Döring über die zunehmend schwierige Personalgewinnung, wachsende Gefahren durch Waldbrände und Hochwasser sowie die Vorbereitung auf Krisensituationen und mögliche Stromausfälle.
Freiwillige Feuerwehr wächst
Eine positive Entwicklung gebe es bei der Freiwilligen Feuerwehr: Seit 2016 stieg die Mitgliederzahl von rund 280 auf knapp 400. Döring habe beim Austausch auch die gute Zusammenarbeit zwischen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräften hervorgehoben, so die Fraktion, die dem Feuerwehrleiter für die offenen Einblicke dankte und den Einsatz der Feuerwehrleute würdigte: „Unsere Feuerwehr leistet Tag für Tag unverzichtbare Arbeit für die Sicherheit der Menschen in Iserlohn. Ob hauptamtlich oder ehrenamtlich – dieses Engagement verdient unseren größten Respekt und unsere aufrichtige Wertschätzung.“ Die gewonnenen Eindrücke und Anregungen wollen die Fraktionsmitglieder nach eigenen Angaben in ihre weitere kommunalpolitische Arbeit einfließen lassen.







