Dem Westfalenligisten FC Iserlohn steht nur die Außenseiterrolle gegen den Regionalligisten zu.
FC-Trainer Simon Naujoks und sein Team freuen sich auf das Kräftemessen
Um 19 Uhr wird am Mittwoch, 21. Oktober, im Iserlohner Hemberg-Stadion das vorletzte Achtelfinal-Match im Kampf um den Westfalenpokal ausgetragen. Beim FC Iserlohn freut sich nicht nur Trainer Simon Naujoks auf das Kräftemessen gegen die zwei Klassen höher spielenden Sportfreunde aus Siegen. „Das ist eine schöne Sache neben dem wichtigen Liga-Alltag, wo wir mit zwei Zählern Rückstand hinter Tabellenführer FC Roj auf dem zweiten Platz liegen."
Historie I: 2012 Fusion zwischen TuS Iserlohn 46 und SF Oestrich-Iserlohn
Der junge Fusionsverein blickt auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurück, geprägt durch die in der Region bestens bekannten Vereine. Zu Glanzzeiten mischten SF Oestrich-Iserlohn in der Oberliga und der TuS Iserlohn 46 in der Verbandsliga kräftig mit. Eine Führungsrolle im heimischen Raum nimmt auch der Nachwuchs ein. Denn die drei ältesten Jahrgänge spielen jeweils in der Westfalenliga.
Historie II: Im Juli 1973 gab SF Siegen ein Gastspiel im Schledde-Stadion
Die Siegener gaben zur Eröffnung des Schledde-Stadions (heute: Willi-Vieler-Stadion) vor über 50 Jahren beim Bezirksligisten SF Oestrich ihre Visitenkarte ab. Für „kleines Geld“ hatten sich die Gäste zu diesem Gastspiel entschlossen. Der damalige Zweitliga-Klub gewann vor 1500 Zuschauern dank eines Hattricks von Günter Thielmann mit 4:1. Den Bericht für die heimische Sportpresse hat der Autor dieses Artikels selbst geschrieben.
Mit 4:0-Sieg über Landesligist BSV Menden in Westfalenpokal eingezogen
Als Favorit hatte sich der FC Iserlohn als ranghöchster Verein im Fußballkreis mit einem ungefährdeten 4:0-Erfolg für den Westfalenpokal qualifiziert. In der ersten Runde warfen die Schützlinge von Simon Naujoks den Ligarivalen SG Finnentrop/Bamenohl durch zwei Treffer von Yllnor Tahiri aus dem Rennen. Zeitgleich machte Regionalligist SF Siegen beim Landesligisten TuS Sundern mit 7:0 kurzen Prozess.
Starke Partie des FC Iserlohn in Runde zwei – 3:2 beim Kirchhörder SC
Beim Landesliga-Neuling Kirchhörder SC schossen Onur Tekin, Eldin Ljesnjanin und Maurice Castel Branco den verdienten 3:2-Erfolg heraus. Auf der anderen Seite nahmen die von Volkan Uluc trainierten Siegerländer mit 3:1 die hohe Hürde beim Oberligisten SpVgg Horsthausen, wo sich Ömer Berk Tokac und Michel Stöcker in die Torschützenliste eintrugen. Siegens Torjäger Serhat Güler (sechs Saisontreffer) kam hier nicht zum Einsatz.
FC-Trainer Simon Naujoks: „Wir sind klarer Außenseiter, aber abwarten"
Nun zur Vorschau: Iserlohns Trainer Simon Naujoks kann aktuell aus dem Vollen schöpfen. Es fehlen nur die Langzeitverletzten Moritz Heinrich (Kreuzbandriss), Dustin Mitrovic (Meniskusschaden), Moataz Omar (Sprunggelenk) und Eldin Ljesnjanin (Sprunggelenk). „Wir sind am Mittwoch klarer Außenseiter, aber abwarten. Unseren Plan wollen wir trotzdem umsetzen, auch wenn wir weniger Spielanteile als sonst bekommen werden"
Am Hemberg-Nordhang (Naturrasen) wird eine große Kulisse erwartet
Respekt! Am vergangenen Sonntag bezwang SF Siegen den souveränen Regionalliga-Spitzenreiter RW Oberhausen vor 3500 Zuschauern überraschend mit 3:1 Toren. Die Frage an den FC Iserlohn: Was muss im Vergleich zum letzten Westfalenliga-Punktspiel bei Türkspor Dortmund (1:1) besser laufen, um erfolgreich zu sein? „Wir müssen unsere guten Aktionen auch nutzen. In diesem Auswärtsspiel ließ der Ertrag zu wünschen übrig."
Der Sieger dieser Partie muss Mitte November beim Landesligisten FC Marl antreten.









