Mit der Nummer 228 ist die neue Ausgabe der digitalen Zeitschrift „Der Reidemeister. Beiträge zur Lüdenscheider Geschichte“ erschienen. 

Diesmal fallen Schlaglichter auf nahezu vergessene Lebensgeschichten, die beide durch verschiedene Aspekte miteinander verbunden sind: Zum einen durch ihre enge jeweilige Verbindung mit der Entwicklung der Stadt Lüdenscheid im 20. Jahrhundert, zum anderen durch die Verkoppelung mit der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland. Auf der anderen Seite könnten sie kaum konträrer sein: Hier die Geschichte einer Unternehmerfamilie, die durch die jüdische Herkunft der Mutter Ausgrenzung und Verschleppung ausgesetzt war; dort die Selbstdarstellung eines Mannes, der auf der Seite der Täter stand. 

Hans-Ulrich Dillmann stellt auf einer umfangreichen Quellenbasis die Wege der Familien Mosbach und Hasenclever dar, deren Name in einem der wichtigsten Unternehmen der Stadt Lüdenscheid fortlebt. 

Georg Herbert beleuchtet erstmals wissenschaftlich fundiert die journalistische Karriere des späteren Gründers der größten lokalen Zeitung und seinen Blick auf sein eigenes Leben.

Der neue „Reidemeister“ kann unter folgendem Link heruntergeladen werden:

www.ghv-luedenscheid.de/download/der-reidemeister/Reidemeister-228-27.09.2025.pdf

Alle bisherigen Ausgaben der Zeitschrift stehen auf der Homepage des Geschichts- und Heimatvereins zur Verfügung und werden durch ein Gesamtverzeichnis erschlossen. Aber auch Schlagworte in der Suchmaske auf www.ghv-luedenscheid.de führen zu Ergebnissen.

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