Um weiterhin bei Schneefall gut gerüstet zu sein, möchte die Gemeinde im kommenden Jahr neue Maschinen anschaffen. So seien sowohl der Streuautomat für den Ladekran als auch der für das Schmalspurfahrzeug und ebenso das Anspritzgerät in die Jahre gekommen. Geschwächte Bauteile und Rost könnten laut des Technischen Bauamts dazu führen, dass die Geräte demnächst nicht mehr einsatzbereit sind.
Deshalb soll nun für Ersatz gesorgt werden – in Form von zwei neuen Streuautomaten und einem Anspritzgerät für Bitumenemulsionen. Aber auch die Ausbesserungsarbeiten an den – besonders durch die in letzter Zeit immer häufiger auftretenden Starkregenereignisse in Mitleidenschaft gezogenen – Straßen sollen den Mitarbeitern erleichtert werden. Dies soll durch einen neu anzuschaffenden Bankettfertiger geschehen.
Die Kosten der Neuanschaffungen für alle Geräte würde sich auf eine Gesamtsumme in Höhe von 116.000 Euro belaufen. Die Mittel sollen in den Haushalt 2024 mit eingestellt werden. Das Gremium stimmte am Ende einstimmig über die Beschlussvorlage und damit für die Neuanschaffung der Geräte ab.
Klärschlammbeseitigungsgebühren sinken
Die Kosten für die Beseitigung von Klärschlamm für das kommende Jahr sinken laut Vorlage von 48,69 Euro/pro Kubikmeter. Die Berechnung der Kosten für das Entsorgungsunternehmen basiert auf Personalkosten, Dieselpreisen und der Gesamt-Abfuhrmenge. Der Grund für die Gebührenfinanzierung liegt in diesem Fall überwiegend in den gesunkenen Abfuhr- und Personalkosten. Das Gremium stimmte einstimmig für die Änderung der Satzung.
Kanalbenutzungsgebühren
Auch die Gebührenordnung hinsichtlich der Kanalbenutzung musste für das kommende Jahr angepasst werden, die im Vergleich zum Vorjahr eine deutliche Steigerung aufweist. Diese beruht nicht nur auf der Kanalnetzübernahme durch den Ruhrverband, sondern auch auf niedrigeren Schmutzwassermengen und in erster Linie auf Veränderungen, die sich aus der Betriebskostenabrechnung für das Jahr 2022 ergeben haben. Diese schloss nämlich nicht mit Überschüssen, sondern mit einem Defizit ab.
Die durchschnittliche Niederschlagsmenge wurde – im Rahmen der Gebührenkalkulation 2017 – durch eine Abfrage beim Deutschen Wetterdienst angepasst: Das langjährige Mittel des Niederschlags liegt seit dem Jahr 2017 bei 1,404 Kubikmeter/Quadratmeter. Der Wert entspricht der Messstelle Breckerfeld-Wengeberg.
Das Gremium stimmte einstimmig für die Satzungsänderung der Kanalbenutzungsgebühren.
Abfallbeseitigungsgebühren sinken
Auch die Gebühren für die Abfallbeseitigung sinken. Der Grund hierfür liegt überwiegend in der Betriebsabrechnung für das Jahr 2022. Aus dieser ergibt sich ein deutlicher Überschuss, welcher sich auf die Gebührenkalkulation kostensenkend auswirkt.









