Der überraschende Vorstoß der CDU, den geplanten Kreisverkehr am Heedfelder Ortseingang doch noch mit einer vierten Ausfahrt zu versehen, ist vom Tisch. Im Hauptausschuss am Montag, 29. Juni, erklärte der Fraktionsvorsitzende André Krause, dass die Fraktion ihren Antrag nicht erneut einbringen werde.
Rahmenbedingungen haben sich verändert
Als Grund nannte Krause geänderte Rahmenbedingungen: Man habe bei Einbringung des Antrags nicht gewusst, dass die Kreuzungsvereinbarung zwischen der Gemeinde und Straßen.NRW bereits unterzeichnet worden sei. "Wir sind nach wie vor der Meinung, dass unsere Lösung die bessere gewesen wäre", betonte er dennoch. Nach Gesprächen mit Straßen.NRW sei eine Umplanung aus seiner Sicht ohne großen Aufwand möglich gewesen.
Dieser Einschätzung widersprach Fachbereichsleiter Alexander Gundlach. Seit dem Ratsbeschluss im Jahr 2022 sei ausschließlich die Planung eines dreiarmigen Kreisverkehrs weiterverfolgt worden. Auf dieser Grundlage habe Straßen.NRW die weiteren Planungen erstellt.
Vorbereitende Arbeiten haben begonnen
Im weiteren Verlauf der Sitzung erkundigte sich Klaus Nelius, Fraktionsvorsitzender der UWG, nach dem aktuellen Stand des Projekts. Roman Bossart, Vorsitzender der UWG, verwies auf größere Erdbewegungen im Bereich Heedfeld und fragte, ob diese bereits mit dem Kreisverkehr in Zusammenhang stünden.
Nach Angaben von Alexander Gundlach haben die vorbereitenden Arbeiten bereits begonnen. Derzeit wird die Zufahrt zum Altdorf Heedfeld als Vorbereitung für den späteren Ausbau hergestellt.
Der Hauptausschuss stimmte der Kreuzungsvereinbarung anschließend einstimmig zu.








