Der Märkische Kreis hatte sich um Teilnahme an dem Projekt „Modellvorhaben innovativer ÖPNV im ländlichen Raum“ beworben. Das Land NRW bezuschusst das Projekt, für das zunächst 1,3 Millionen Euro in Aussicht gestellt waren. „Durch die Einführung eines bedarfsgesteuerten ÖPNV-Angebotes sollen die Dörfer besser an die Einkaufs- und Versorgungseinrichtungen im Stadtteil Valbert angebunden werden. Auch die Bahnhöfe in Meinerzhagen und Attendorn sollen durch die Verknüpfung des On-Demand-Dienstes an den Regionalbusverkehr besser erreicht werden können“, hatte der Kreis das Projekt begründet.
Wie Sulies weiter mitteilte, sind in Meinerzhagen und Valbert vorab noch Info-Veranstaltungen vorgesehen. Dabei soll der Öffentlichkeit das System vorgestellt werden. Tickets des Westfalen-Tarifs gelten auch für die Busse, die dann auf Anforderung fahren.
Was einerseits als Beitrag zur Lösung ländlicher Nahverkehrsprobleme angesehen wird, stößt aber auch auf Kritik. Der WDR hatte erst kürzlich berichtet, dass die „Demand-Systeme“ deutlich teurer als Linienverkehr seien, die Nutzerzahlen aber überschaubarer seien.









