Mit der seit 2020 jährlich stattfinden Aktion „Lichterfahrt der Landwirte“ sorgte der Verein „Land sichert Versorgung“ auch in diesem Jahr wieder für leuchtende Augen – nicht nur bei den kleinen Zuschauern.
Organisiert wurde die Fahrt von Schalksmühle durch Halver, Breckerfeld, Hagen bis nach Schwelm wie auch die letzten Jahre von Heiner Born, Landwirt aus Breckerfeld: „Gerade jetzt in der dunklen, kalten Zeit, wo viele Menschen sich angesichts der vielen Krisen in der Welt Sorgen machen, wie es weitergeht, möchten wir ein wenig Licht in die Welt bringen“ erklärte er. Über 50 Traktoren fuhren in der Kolonne mit. Haltepunkte waren Krankenhäuser und Altenheime, in denen Schoko-Nikoläuse an Bewohner und Patienten verteilt wurden. Doch die Landwirte waren nicht nur unterwegs, um anderen eine Freude zu machen: „Wir fahren auch für unseren Berufstand los, um auf unsere Sorgen und Nöte aufmerksam zu machen“ erklärte Born weiter. Ein Grund, warum sich trotz der gestiegenen Energiekosten so viele Landwirte an der Aktion beteiligten. Er warb für regionalen Konsum und wollte den Verbraucher ermuntern, statt Kartoffeln aus Ägypten und Tomaten aus Spanien das deutsche Pendant zu kaufen. Denn, so betonte er: „Gibt es den Bauer nicht mehr, dann bleibt unser Teller leer“.
Trotz des durchaus ernsten Hintergrundes der Aktion freuten sich die Zuschauer am Straßenrand über die vielen, geschmückten Traktoren. Neben den obligatorischen Lichterketten legten sich manche Fahrer besonders ins Zeug und befestigten Weihnachtsbäume oder Schilder an der Fronthydraulik, aber auch Nikoläuse und Schneemänner fuhren hier und da mit.
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