Es ist inzwischen Tradition: Auch in diesem Jahr waren wieder 20 Sternsinger im Lüdenscheider Rathaus zu Besuch, um zu singen und Spenden für Kinder in Not zu sammeln. Bürgermeister Sebastian Wagemeyer empfing die Sternsinger, die in diesen Tagen auch in Kleingruppen von Haustür zu Haustür ziehen, am Montag, 5. Januar, im Jürgen-Dietrich-Forum.

Diese Woche werden auch die Sternsinger in Halver von Haus zu Haus für den guten Zweck ziehen.
Video: Seegmüller

„Ich freue mich sehr, dass ihr heute hier seid“, sagte Bürgermeister Sebastian Wagemyer und lobte das Engagement der Kinder und Jugendlichen. „Dass ihr bei dem frostigen Winterwetter an so vielen Haustüren in Lüdenscheid klingelt, um mit dem Sternsingen anderen Kindern zu helfen, ist nicht selbstverständlich.“

Unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ richtet die diesjährige Sternsingeraktion den Blick nach Bangladesch. Rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche müssen in dem Land arbeiten, viele von ihnen unter gesundheitsgefährdenden und ausbeuterischen Bedingungen.

Die Spenden der diesjährigen Sternsinger-Aktion werden dafür verwendet, gegen Kinderarbeit in Bangladesch vorzugehen und Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen.
Foto: Stickdorn / Stadt Lüdenscheid

Einer der Sternsinger brachte das Schild mit dem Segen für das Jahr 2026 (20*C+M+B+26), wie bereits in den Vorjahren, an einer Säule im Jürgen-Dietrich-Forum an. Als kleine Belohnung sind alle beteiligten Kinder in den beiden verbliebenen Tagen, an denen die Eisbahn auf dem Rathausplatz noch geöffnet hat, zum kostenlosen Schlittschuhlaufen eingeladen.