Einer langen Tradition folgend, trafen sich auch an diesem Silvestertag in den Oestertaler Ortsteilen zahlreiche Silvestersänger, um durch die Straßen zu ziehen und den Bewohnerinnen und Bewohnern ein frohes neues Jahr zu wünschen. Bei dieser Aktion wurde durch Singen des Silvesterliedes wieder um Unterstützung für wohltätige Zwecke gebeten.

In Kückelheim trafen sich 40 Sänger im Restaurant Haus Wiesenthal. In drei Gruppen aufgeteilt, wurde die Neujahrsbotschaft gesanglich verkündet. Profitieren vom Erlös des Silvestersingens wird das Kinderhospiz Balthasar in Olpe, aber auch weitere Projekte im Ortsteil sollen unterstützt werden. Hierzu werden sich die Sänger beim kommenden gemeinsamen Grünkohlessen austauschen und gleichzeitig den Erlös des Weihnachtsmarktes im Dezember in die Spendensumme mit einfließen lassen.

In Kückelheim trafen sich die Silvestersänger am Haus Wiesenthal.
Foto: Hans-Jörg Dietz/LokalDirekt

Die Silvestersänger aus Himmelmert trafen sich im Restaurant Zur Oestertalsperre. Auch dort gab es drei Gruppen, auf die sich die 29 Sänger aufteilten. Der Erlös der Himmelmerter Spendensammlung wird für die Unterhaltung der Dorfglocke sowie den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft Himmelmert eingesetzt.

29 Sänger überbrachten den Bewohnern in Himmelmert Silvestergrüße.
Foto: Hans-Jörg Dietz/LokalDirekt

Die größte Teilnehmerzahl war mit 60 Sängern in Oesterau und der Lettmecke zu verzeichnen. Sieben Erstsänger konnten begrüßt werden. Hier trafen sich die Aktiven im Saal des Oester-Treffs zum leichten Warm Up. Durch die hohe Anzahl an Sängern konnte, aufgeteilt in acht Gruppen, das großflächige Gebiet mit allen Außenbezirken abgedeckt werden. Die Spendenempfänger sind in diesem Jahr die beiden Kindertagesstätten im Oestertal. Diese dürfen sich am 27. Januar über einen ordentlichen Zuschuss für ihre Arbeit freuen.

Rund 60 Sänger zogen durch Oesterau und Lettmecke.
Foto: Hans-Jörg Dietz/LokalDirekt

Erfreulicherweise haben sich die Teilnehmerzahlen gegenüber dem Vorjahr in allen Bezirken sehr positiv entwickelt. Der Brauch des Silvestersingens und der damit verbundenen Pflege der Gemeinschaft und des Nachbarschaftsgefühls wird hoffentlich in der Zukunft Bestand haben.