Aufgrund des Wetters kam es im gesamten Märkischen Kreis am Freitag, 2. Januar, zu zahlreichen Verkehrsunfällen. Gegen 11 Uhr waren bereits 20 "wetterbedingte Einsätze" bei der Polizei aufgelaufen. Polizeioberkommissar Lukas Borowski appelliert auf LokalDirekt-Anfrage an die Bürger, unnötige Fahrten im besten Fall zu vermeiden und sicherzustellen, dass das Fahrzeug, vor allem die Reifen, in einem fahrbereiten Zustand sind.

Polizeioberkommissar Lukas Borowski berichtet im Gespräch mit LokalDirekt von zahlreichen Unfällen im Kreisgebiet.

Gegen 0.30 Uhr rutschte auf der Lösenbacher Landstraße in Lüdenscheid ein Pkw gegen eine Ampel, es entstand ein geschätzter Sachschaden von 27.000 Euro. Um 1.30 Uhr prallte ein Fahrzeug auf der Lüdenscheider Saarlandstraße in einen geparkten Pkw, um 2.10 Uhr kam ein Pkw auf Sommerreifen in der Hardenbergstraße von der Straße ab und schlingerte in einen Zaunm, auch hier entstand eine fünfstellige Schadenssumme.

Gegen 6 Uhr blieb in Kierspe-Hölterhaus ein Lkw liegen und sorgte für Verkehrsbehinderungen. Auch an der Heedfelder Landstraße in Lüdenscheid fuhren sich gegen 6.45 Uhr mehrere Pkw und Lkw fest und sorgten für Verkehrsprobleme. Am Honseler Bruch in Lüdenscheid rutschten gegen 7.30 zwei Pkw ineinander, es entstanden 11.000 Euro Sachschaden. Fast zeitgleich fuhr sich an der Nordhelle in Meinerzhagen ein Lkw fest, dieser musste auf den Winterdienst warten, ehe er die Fahrt fortsetzen konnte.

Gegen 7.40 Uhr kamen gleich mehrere Pkw nahe der Ortschaft Kierspe-Höhlen von der Straße ab. In Plettenberg kam es gegen 8.50 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Auf der K5 zwischen Landemert und Hülschotten kam ein Pkw von der Fahrbahn ab und prallte in die Leitplanke, der Fahrer klagte danach über Kopf- und Nackenschmerzen.

Gegen 11 Uhr rutschten in Meinerzhagen nahe des Skilifts Hardenberg zwei Pkw ineinander. Zudem kam es im gesamten Kreisgebiet zu mehreren Unfällen mit Streufahrzeugen, die mit anderen Pkw kollidiert oder von der Straße abgekommen sind.

Borowski vermutet: "Über den Tagesverlauf wird es sich vermutlich ein wenig legen", denn dann seien nicht nur die Straßen besser geräumt, sondern auch die meisten Fahrten zur Arbeit erledigt.