Plettenberg. Ein 48-jähriger Plettenberger hat viel Geld in Bitcoins investiert. Jetzt ist die Website des Händlers weg – und das Geld auch. Der angebliche Manager ist nicht mehr erreichbar. Außerdem hat die Bank das Konto des Plettenbergers gesperrt. Der fühlt sich betrogen und erstattete Anzeige bei der Polizei.
Der Polizei ist diese Betrugsmasche bekannt: Mit Videos auf Youtube oder Anzeigen in Tageszeitungen und hohen Gewinnversprechen werden Kunden geködert. Der Kontakt läuft über soziale Medien oder Messenger. Die Täter versprechen ihren Opfern einen vermeintlich leichten Zugang zu den Kryptowährungen. Gefakte Kontoauszüge erwecken den Eindruck steigender Kurse und Gewinne und verlocken die Opfer, immer wieder Geld nachzuschießen.
Ob das investierte Geld tatsächlich in die virtuelle Währung fließt oder die Bitcoins später in dunklen Kanälen verschwinden, ist für die Anleger letztlich unerheblich: Das echte Geld ist weg und der Abfluss kaum nachzuverfolgen. Die Betrüger erwecken sehr geschickt den Anschein absoluter Seriosität. Deshalb transferieren die Opfer bedenkenlos Geld und geben darüber hinaus sensible Daten preis.
Die Polizei warnt: Vor allem bei ungewöhnlich hohen Gewinnversprechen sollten Alarmglocken schrillen. Tipps rund um das Thema Anlagebetrug gibt es auf der Seite www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/vorsicht-vor-online-anlagebetrug.








