Ein Reh, dass plötzlich die Kreisstraße 4 überquert habe, soll zwei Jugendlichen auf einem Leichtkraftrad am Mittwochabend zum Verhängnis geworden sein. Diese hatten aber einen guten Schutzengel und verletzten sich bei dem Sturz mit der 125-Kubik-Maschine lediglich leicht. Sie wurden vom Rettungsdienst vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. An der Motorrad entstand Sachschaden, dieses musste allerdings erstmal gefunden werden. Es lag rund einen Meter von der Fahrbahn entfernt im Gras und war erst gut sichtbar, nachdem die Löschgruppe Lengelscheid die Einsatzstelle ausleuchtete. Die fünf ausgerückten Wehrleute haben das Krad geborgen und gleich ausgelaufene Betriebsmittel unschädlich gemacht.
Ob die Darstellung des Unfallherganges so stimmt, kann die Polizei nicht sicher sagen. Fest steht: Fahrer und Sozius befuhren die Kreisstraße 4 von Breddershaus in Richtung Lengelscheid. Um 22.30 Uhr kam es zu dem Sturz, in unmittelbarer Nähe der Einmündung zur L694. Dabei erlitten beide lediglich leichte Blessuren. Die Beamten halten das Szenario für realistisch, fanden aber trotz intensiver Suche weder das Reh noch Anhaftungen am beschädigten Bike. Das hatte auch keinen direkten Kontakt zu dem Wild, der Sturz war offenbar die Folge eines Brems- beziehungsweise Ausweichmanövers.









