Vollgelaufene Keller, vertrocknete Grünstreifen, Hitze – Plettenberg erlebt immer mehr davon. Schon viele Menschen haben deshalb Maßnahmen rund ums Haus zur Anpassung an den Klimawandel ergriffen. Mit einer Tour entlang erfolgreicher Beispiele zeigen Helge Pfingst, Energieberater der Verbraucherzentrale NRW für Plettenberg, und Klimaschutzmanager Eric Ludewig, was Eigentümer und Kommune unternehmen, um Gebäude und Personen vor den Folgen des Klimawandels zu schützen. Interessierte können dabei lernen, wie sie selbst tätig werden können.
„Auch diesen Sommer zeigt sich der Klimawandel deutlich in Plettenberg“, erläutert Pfingst. „Ab Ende Mai bis Mitte Juni gab es 23 Tage ohne Niederschlag. Dafür gab es ab der zweiten Juli-Hälfte an 16 Tagen in Folge Regen in Plettenberg.“ Es gebe aber auch in unserer Kommune bereits sehr gute Beispiele zur Anpassung an den Klimawandel, die Bürger selbst umgesetzt hätten, erzählt Ludewig: „Das kann eine Dachbegrünung sein oder die Entsiegelung einer Einfahrt“. Auch die Kommune ist schon aktiv. Wie das konkret aussieht, zeigt die Verbraucherzentrale NRW am Donnerstag, 14. September, in Kooperation mit der Stadt Plettenberg bei einem Klimafolgen-Spaziergang.
Die Teilnehmer treffen sich um 18 Uhr vor dem Rathaus, Grünestr. 12. Der Spaziergang dauert ungefähr 1,5 Stunden und ist kostenfrei. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt sechs, maximal können 20 Leute teilnehmen. Es wird um Anmeldung unter 02391/923129 oder [email protected] gebeten.









