Die beiden BEA-Busse fahren auch neue Haltestellen an. Ein Punkt, der laut Sulies, besonders gut ankommt. Dass die Haltestellen so näher am Kunden sind, und der sich den Bus bestellen kann, wenn er gebraucht wird, verbessert Mobilität und Erreichbarkeit. Die drei Buchstaben „BEA“ stehen für „Bestellen – Einsteigen – Ankommen.“ Die Shuttle-Busse kommen auf Bestellung, sieben Tage die Woche von fünf Uhr bis Mitternacht, ausgenommen Wochenenden und Feiertage. Dann fahren die Busse nur von 7 bis 22 Uhr rund um Valbert und auf der Strecke bis zum Meinerzhagener Bahnhof. Neben den klassischen Bushaltestellen gibt es neue Haltepunkte. Somit stehen Kunden fast 100 Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten zur Verfügung.
An einzelnen Haltestellen fehlten noch Aufkleber. Kleine Fehler müssten eventuell noch korrigiert werden. Kunden könnten gerne auf Verbesserungsmöglichkeiten hinweisen, so Sulies, der aber insgesamt „von einem gelungenen Start“ ausgeht.
„Wir haben hier so viel Raum, da braucht es auch passende Angebote“, sieht Sulies Bedarf und Chancen für das neue Konzept. Bei der Grundversorgung müsse man sich an dem orientieren, was der Kunde möchte. In den letzten drei Jahrzehnten seien auch die Fahrzeuge im ländlichen Raum moderner geworden, ansonsten habe sich hier aber nicht viel bewegt. Das könnte sich mit dem BEA-Projekt, das vom Land gefördert wird, jetzt ändern. Hier sieht der MVG-Sprecher auch die Politik in der Pflicht, die nötigen Mittel zur Verfügung zu stellen.
Was Nutzungszeiten angeht, habe man noch keine Fahrgastbefragung gemacht, sagt Sulies. Er geht aber davon aus, dass auch Randzeiten, in denen früher kein Bus mehr fuhr, mehr genutzt werden. Derzeit überlege man, die Bedienungszeiten etwa zum 950-Jahr-Feier in Valbert (28. bis 30. April) auszudehnen. Am letzten April-Wochenende sollen die Shuttle-Busse dann sogar bis zwei Uhr nachts fahren, damit feiernde Valberter sicher nach Hause kommen.










