Die jetzt festgestellten Schäden an der Brügger Brücke sorgen für weitere langwierige Verkehrsbehinderungen im Schienenverkehr. Die Sperrung wirkt sich neben der bereits bestehenden Streckensperrung der RB 52 auch auf die RB 25 aus, die vorerst nicht mehr bis Lüdenscheid durchfahren kann.
Hierzu erklärte der SPD-Landtagsabgeordnete Gordan Dudas:
„Bereits seit einem Jahr können Züge aufgrund der Schäden in Dahlerbrück nicht zwischen Hagen bzw. Rummenohl und Lüdenscheid verkehren. Auch die Schäden an der Brügger Brücke sollen dem Vernehmen nach auf die Hochwasserkatastrophe vom Juli 2021 zurückzuführen sein.
Dass dadurch nun zusätzlich die RB 25 nur noch bis Brügge fährt, verschlimmert die Situation nochmals. Pendlerinnen und Pendler müssen nun auch zwischen Brügge und Lüdenscheid auf den Schienenersatzverkehr zurückgreifen. Der steht dann natürlich zusätzlich im Stau. Das ist kein haltbarer Zustand. Es müssen alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um eine provisorische Hilfsbrücke zügig zu installieren. Dies muss oberste Priorität haben, um für den Übergang bis zum Neubau der eigentlichen Brücke den Zugverkehr zu ermöglichen. Ein unmittelbarer Baubeginn der Behelfsbrücke ist daher unabdingbar.
Gleichzeitig muss hier mit Blick auf den anstehenden Neubau der Brügger Brücke in Folge der Naturkatastrophen auf langwierige Bürokratie und ein jahrelanges Planfeststellungsverfahren verzichtet werden. Es wäre niemandem bei uns zu vermitteln, dass hier zum wiederholten Mal Zeit verloren wird und die Region durch die marode Infrastruktur weiter abgehängt wird. Hier sind alle zuständigen Stellen gefragt, um eine Lösung zu finden“, stellt Dudas eindringlich fest.








