In der ersten Sitzung des Bau- und Vergabeausschusses am Dienstag, 13. Januar, blickten die Mitglieder auf die Baumaßnahmen der Stadt Meinerzhagen im vergangenen Jahr zurück. Die Stadthalle, wenn auch das größte Projekt, blieb in der Auflistung explizit ausgeklammert.
Als erstes berichtete Lea Wember von den erfolgten Hochbaumaßnahmen im vergangenen Jahr. Beinahe alle Beispiele hatte sie mit Bildern zur Veranschaulichung illustriert
- In der Grundschule auf der Wahr erfolgten Akustikmaßnahmen, das Treppengeländer im Altbau und die Treppenanlagen im Außenbereich wurden erneuert.
- In der Ebbeschule wurden die Fenster ausgetauscht und Akustikmaßnahmen im OGS-Bereich umgesetzt.
- Die Fahrradabstellanlage am ZOB wurde fertiggestellt und verschiedene Radabstellmöglichkeiten wurden im Stadtgebiet installiert.
- In der Ebbehalle Valbert wurden die Herren-WCs saniert, es wurde ein neues Heizungs- und Lüftungssystem sowie neue Brandschutztüren installiert.
- Der Fachdienst Bildung, Sport und Kultur und die Stadtbücherei haben neue Räumlichkeiten bezogen.
- Der Löschzug Valbert hat einen neuen Carport für das Mannschaftstransportfahrzeug der Kinder- und Jugendfeuerwehr bekommen.
- An der Listerstalsperre ist eine "Umkleideschnecke" entstanden.
- Die Umkleidekabinen der Kleinschwimmhalle wurden saniert.
- Am Schulzentrum Rothenstein und im alten Rathaus wurden Kellerabdichtungsmaßnahmen durchgeführt.
- Das Dach des WSV-Heims wurde erneuert und mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet.
- Die Außentoilettenanlagen des Bauhofes sowie die Elektroverteilung des Bauhofes wurden auf den neusten Stand gebracht.
- Im Freibad Meinerzhagen wurde eine neue Regelungstechnik verbaut.
Zu der Treppenanlage an der Grundschule auf der Wahr erklärte Wember: "Dort waren Stufen und Steine so locker, dass es schon gefährlich war." Auch die Umbaumaßnahen an der Ebbehalle konnte sie gut begründen, da dort "während des Stadthallen-Umbaus mehr Veranstaltungen stattfinden" werden. Viele andere Baumaßnahmen seien laut ihrer Aussage aufgrund des Arbeitsschutzes unumgänglich gewesen. Meistens würden diese Baumängel erst im Rahmen der Arbeitsschutzbegehungen durch den Märkischen Kreis auffallen. "Das ist immer sehr belastend für den Haushalt", merkte Ausschussvorsitzender Volkmar Rüsche (CDU) mit einem Lächeln im Gesicht an.
Viele Arbeiten auch im Tiefbau
Im Anschluss informierte Jürgen Tischbiereck über Maßnahmen aus dem Bereich des Tief- und Straßenbaus. Er gab Einblicke in verschiedenste Arbeiten:
- Die Kampstraße wurde im ersten Teilabschnitt ausgebaut.
- Die Kanal- und Straßenbaumaßnahme Grotmicke wurde abgeschlossen, verschiedene Durchlässe und Kanäle wurden saniert.
- Die Spielplätze "Immecker Grund" und "Heerhof" wurden ertüchtigt und erhielten neue Spielgeräte.
- Die Fußgängerüberwege an der Hauptstraße und am Kreisverkehr der Stadthalle wurden erneuert.
- Die Straße "An der Kirche" in Valbert wurde verkehrsberuhigt.
- Von Güntenbecke in Richtung Genkel und im Hohschlader Weg (erster Teilabschnitt) wurden die Straßendecken erneuert.
- Die Kläranlage Lengelscheid wurde auf den aktuellen Stand gebracht.
- An verschiedenen Stellen im Stadtgebiet wurden Kanäle saniert.
- Am Pumpwerk Darmche wurde die Elektrik erneuert.
Gerade für die letzte Baumaßnahme versprach Tischbiereck den Ausschussmitgliedern einen Vor-Ort-Termin: "Damit die Politiker wissen, was sie finanziert haben." Nach dieser umfangreichen Auflistung wirkte auch Rüsche zufrieden: "Ich glaube, das, was im Jahr 2025 im Hoch- und im Tiefbau gemacht wurde, kann sich sehen lassen. Es war eine ganze Reihe, die umgesetzt worden ist", stellte er fest.
Die geplanten Baumaßnahmen für das Jahr 2026 hingegen werden erst in der kommenden Sitzung des Ausschusses für Klima, PLanung, Stadtentwicklung, Mobilität und Umwelt vorgestellt. Der Ausschuss tagt am Donnerstag, 22. Januar, ab 17 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses.









