„Die Baggerarbeiten können aktuell noch stattfinden. Der Baggerfahrer muss den Pegel beobachten, damit die Elektronik des Baggers nicht beeinträchtigt wird“, erklärt Julia Pant, Sprecherin des Landesbetriebs Straßen.NRW. Das Ziel sei klar: In dieser Woche soll die Wasserhaltung fertig umgebaut werden. „Aktuell laufen die Arbeiten, um die Wasserhaltung auf den anderen Pfeiler umzulegen. Sobald die Wasserhaltung umgebaut ist und der Wasserpegel es ermöglicht, kann der Taucheinsatz stattfinden“, sagt Pant. Wann das genau ist, ist nicht bekannt. „Im Wetter stecken wir leider nicht drin. Da haben wir keinen Einfluss drauf“, erklärt die Sprecherin.
Die Wasserhaltung muss gebaut werden, um die starke Strömung zu verringern. Die ist im Bereich des dritten Pfeilers besonders tückisch. Erst wenn die Wasserhaltung steht, können die Taucher ins Wasser und die Videoaufnahmen machen, die dann von Experten am Computer ausgewertet werden. Werden keine Schäden am Pfeiler festgestellt, kann die Brücke dann wieder freigegeben werden. Sind Schäden vorhanden, müssen diese analysiert und ausgebessert werden. Wie lange die Brücke also noch gesperrt bleibt, hängt in erster Linie vom Wetter und von den Untersuchungsergebnissen ab.









