Unter der Leitung von Naturpädagogin Melanie Braun ging es darum, eine Kalamitäten-Fläche im Staatswald aufzuforsten. Spaten und guten Willen hatten die Sparkassen-Beschäftigten samt Familienangehörigen mitgebracht. Aus den 75 Setzlingen, überwiegend Rotbuchen, aber auch Weißtannen aus der Baumschule Werner, soll ein neuer Wald entstehen.
In der Sparkasse, die ihre Kunden jährlich mit einem Kalender beglückt hatte, wurde diskutiert, ob das noch zeitgemäß sei. „Es ging nicht darum, Geld zu sparen, sondern etwas Sinnvolles zu machen“, so Vorstand Roman Kappius. Nachhaltig sollte das Engagement sein. Da lag die Verbindung von Papier und Baum nah.
Patenschaft für Bäume
Bei der Familienaktion ging es auch darum, „etwas Naturkunde mitzubekommen“, erläutert Vorstandsmitglied Torsten Rath den Ablauf. Spielerisch sorgte Melanie Braun dafür, dass die Kinder, aber auch die Erwachsenen, etwas über den Wald und die Pflanzen lernten, bevor es ans Werk ging. So mussten zunächst die Namen der zu pflanzenden Bäume als Lösungswörter ermittelt werden. Ob die Sparkassen-Beschäftigten einen „grünen Daumen“ haben, werde man noch sehen, so Kappius.
Dass aus den Setzlingen Bäume werden, können sie beeinflussen. Jeder Setzling soll mit einem Namensschild für eine Patenschaft versehen werden. Zunächst wird der für die nächsten Tage prognostizierte Regen den Setzlingen als Starthilfe dienen. Wenn es länger trocken ist, vielleicht auch eine Flasche Wasser, mit der die Paten ihrer Verantwortung nachkommen und beim Spaziergang mal gießen, hofft Melanie Braun.
Fotogalerie:













