Die Von-Vincke-Straße in Halver ist seit Mittwoch, 13. Juli, um zweieinhalb Bäume ärmer. Zwei kranke, abgestorbene Bäume gegenüber des Hohenzollernparks mussten vom Gartenbauunternehmen Kaiser aus Ennepetal fachmännisch entfernt werden, bei einem weiteren wurde ein erkrankter, blattloser Ast herausgenommen. Weiteren Bäumen entlang der Von-Vincke-Straße könnte bald ein ähnliches Schicksal drohen, weiß Klaus Ostermann vom städtischen Bauhof.
Viele Bäume sind über die Jahre erkrankt, Baumaßnahmen entlang der Straße und auf Grundstücken verletzten die Schattenspender im Wurzelbereich, die Trockenheit tat ihr Übriges. Das Problem ist seit Langem bekannt, die Folge schon mehrfach bei Verwaltung und Politik vorgetragen und diskutiert – eine Lösung ist in Sicht. Dass das Bild der Von-Vincke-Straße in Zukunft nicht baumlos erscheinen soll, ist Konsens bei allen entscheidenden Gremien, sagt Klaus Ostermann im Gespräch mit LokalDirekt.


Ziel ist es, den einstigen Allee-Charakter der Von-Vincke-Straße wieder herzustellen, weiß der Bauhof-Chef. Dazu soll der Arbeitskreis Energie und Umwelt noch in diesem Jahr damit beginnen, ein Gesamtkonzept zu erstellen, das einen Fahrplan zur Neubepflanzung vorgibt. „Der Baumverein ist natürlich beratend auch in die Sache involviert“, sagt Ostermann. Im zweiten Schritt soll’s dann in die Ausschüsse gehen, um ein beschlussfähiges Ergebnis für das Vorhaben zu erarbeiten.Das „Okay“ für das Vorhaben müsse ebenfalls der für die Straße zuständige Landesbetrieb Straßen.NRW geben, betont Ostermann.
In dem Konzept müsse beurteilt werden, an welche Stellen Bäume wieder angepflanzt werden können und welcher Standort aufgrund der Bodenbeschaffenheit eher ungünstig ist. Denn die künftigen Bäume an der Von-Vincke-Straße brauchen ausreichend Platz, um kräftig und langlebig wachsen zu können, weiß Klaus Ostermann.










