Auf der Rader Straße (B229) bei Halver hat sich am Sonntagmittag ein tödlicher Motorradunfall ereignet, dessen Ursache Rätsel aufgibt. Ein Biker aus Lünen war gegen 12.40 Uhr auf der Strecke unterwegs. Er befuhr die Bundesstraße in Richtung Halver mit einer Gruppe von insgesamt vier Bikern als Schlusslicht. Plötzlich und ohne erkennbaren Grund, kam er von der Spur ab, schleuderte über die Gegenfahrbahn und kollidierte mit der Leitplanke. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 71-jährige hinter die Leitplanke geworfen und sehr schwer verletzt.
Die Rettungskräfte konnten dem Mann nicht mehr helfen – trotz umfangreicher Reanimationsversuche. Die Begleiter des Verunglückten hatten von dem verhängnisvollen Fahrmanöver zunächst nichts bemerkt, wohl aber ein Autofahrer, der das Geschehen im Rückspiegel zumindest teilweise beobachtete.
Um den Unfallhergang zu klären, ermittelte ein spezielles Verkehrsunfall-Team der Kölner Polizei. Das zunächst angefragte Team aus Dortmund konnte aus zeitlichen Gründen nicht. Die Bundesstraße war bis zum frühen Abend voll gesperrt. Die Unfallstelle liegt in Höhe des Parkplatzes nahe dem Ortsteil Schwenke. Das Motorrad, eine Suzuki, wurde bei dem Unfall massiv beschädigt und musste abgeschleppt werden.
Bei den Begleitpersonen handelt es sich um eine Gruppe von Motorradfahrern, die sich kaum kennen und sich über das Internet zu dem Ausflug bei sonnigem Herbstwetter verabredet hatten. Sie stammen aus dem Rheinland sowie dem Ruhrgebiet.













