Wie die AVU Netz am Montag, 2. September, mitteilt, zeige die eingeleitete zusätzliche Desinfektion die gewünschte Wirkung: „Die umfangreich entnommenen Proben enthalten so gut wie keine Beeinträchtigungen mehr.“ Zur Sicherheit werde jedoch die besondere Chlorung noch bis Ende dieser Woche fortgesetzt: „Das Trinkwasser kann daher weiterhin etwas danach riechen oder schmecken. Dies ist aber gesundheitlich unbedenklich.“
Die fortgesetzte Nachdesinfektion betrifft Teile des Wassernetzes in Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Schwelm, Sprockhövel und Wetter. „Wir wollen in dieser Woche noch weitere Proben nehmen, um auf der sicheren Seite zu sein“, sagt Markus Kosch, Geschäftsführer von AVU Netz. „Bis die Untersuchungsergebnisse vorliegen, dauert es ein wenig. Deshalb chloren wir vorsorglich weiter, für den Fall, dass doch noch etwas im Trinkwasser festgestellt wird, was da nicht hingehört.“
Ursache war möglicherweise ein technischer Fehler
Bei der Suche nach den Ursachen verdichten sich Hinweise auf einen technischen Fehler im Wasserwerk Rohland. Was allerdings genau dazu geführt hat, dass die Desinfektion nicht vollständig funktionierte, untersuchen nun Spezialisten: „Sie ermitteln die Fehlerquelle und entwickeln eine Lösung, einen solchen Zwischenfall in Zukunft auszuschließen“, so das Unternehmen.









