Geht es nach der Grünenfraktion in Halver, soll bis zum Sommer 2025 ein eCar-Sharing-Angebot in Halver etabliert sein. Dahinter verbirgt sich die Möglichkeit, ein – in diesem Fall – E-Auto bei Bedarf über eine Buchungsplattform mieten und nutzen zu können, insbesondere zu solchen Zeiten und für solche Fahrten, die durch den öffentlichen Nahverkehr nicht abgedeckt werden können. Einen entsprechenden Antrag legte die Grünenfraktion am Montagabend, 11. Dezember, dem Rat vor.
Darin bitten die Bündnisgrünen die Stadtverwaltung, das Gespräch mit einem CarSharing-Anbieter für den ländlichen Raum in NRW aufzunehmen und zu erörtern, unter welchen Bedingungen sich ein
eCar-Sharing-Angebot mit zwei E-Autos (ein Kleinwagen, ein Kleinbus) in Halver umsetzen lässt.
Als Vorbild für die Idee dienen umliegende Kommunen wie Radevormwald, Lohmar, Gummersbach oder Marienheide. Dort seien vor kurzem vergleichbare Pilotprojekte an den Start gegangen – alle mit
demselben Anbieter, der Car&RideSharing Community eG aus Overath (carsharing2go.net). Die bürgerschaftlich organisierte Genossenschaft setzt sich für eine weitgehend emissionsfreie
Mobilität im ländlichen Raum ein und bietet Autos und Kleinbusse für das eCar-Sharing an.
ln Radevormwald, so erläutert Fraktionsvorsitzender Matthias Clever in dem Antrag, stellt die Stadtverwaltung den Stellplatz und die Ladeinfrastruktur zur Verfügung. Die Genossenschaft bringt die Elektro-Fahrzeuge und die Buchungsplattform in die Kooperation mit ein. Zudem verzichte die dortige Stadtverwaltung seit dem Angebot auf den Neukauf eigener Dienstwagen und nutzt stattdessen selbst das Car-Sharing-Angebot.
Der Antrag, so entschied es der Rat am Montagabend, wird nun in den Fachausschüssen beraten.









