Zahlreiche Schüler zog es am Donnerstag, 21. Mai, zur Ausbildungsmesse auf das Elbersgelände in Hagen. Die Firma Turck aus Halver war auch vertreten.
Reger Betrieb herrschte auf dem ehemaligen Fabrikgelände am Rande der Hagener Innenstadt: Über 90 Aussteller hatten auf Initiative der agentur mark GmbH, der Kreishandwerkerschaft Hagen, des Märkischen Arbeitgeberverbandes und der SIHK eingeladen, ihre Unternehmen und Ausbildungsberufe kennenzulernen. Hauptsächlich Schüler der diesjährigen Abschlussjahrgänge waren der Einladung gefolgt.
Ihren Interessenbereichen entsprechend hatten die Schüler die Möglichkeit, sich an den einzelnen Ständen der Unternehmen zu informieren und beraten zu lassen. Vertreten waren Firmen und Dienstleister aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, Handwerk, Logistik, Verwaltung, Metall, Produktion und Technik.

Am Stand des Halveraner Unternehmens Turck gab es viel zu erfahren und vor allem auszuprobieren: Hier hatten die jungen Messebesucher die Gelegenheit, sich an einem der improvisierten Arbeitsplätze auszuprobieren und einen Fingersensor zu bauen, der bei Berührung leuchtet. Angeleitet wurden sie hierbei von Auszubildenden des Unternehmens.
Daniel Dreschel, Ausbildungsleiter des Unternehmens, war über das rege Interesse besonders erfreut: „Es waren den ganzen Vormittag über fast durchgehend alle Plätze an unserem Stand besetzt“, erklärt er im Gespräch mit LokalDirekt.

Das weltweit an sieben Standorten vertretene Unternehmen bietet seinen Kunden Lösungen in den Bereichen der Fabrik-, Prozess- und Logistikautomation, beschäftigt am Standort Halver 750 Mitarbeiter und hat für dieses Jahr noch Ausbildungsplätze frei.
„Von zwanzig Stellen sind gerade mal zehn vergeben“, weiß Daniel Dreschel. „Wer also in diesem Jahr seinen Abschluss macht und auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz ist, kann sich sehr gerne noch bewerben“, führt Dreschel weiter aus. „Wir bieten nicht nur betriebliche Ausbildungsplätze, sondern beispielsweise auch die Möglichkeit zu einem dualen Studium“, betont er.
Das Unternehmen bietet auch für die Zeit nach der Ausbildung Perspektiven: Entweder durch die Übernahme in ein Arbeitsverhältnis oder, falls sich der Lehre ein Studium anschließen soll, als Werkstudent. „Wir versuchen immer, eine Möglichkeit zur Übernahme zu finden“, erklärt Lara Zimmermann, Ausbildungsleiterin für den kaufmännischen Bereich.
Zufrieden mit der Ausbildungsmesse zeigte sich auch die Koordinatorin der agentur mark, Lena Lohrmann: „Ungefähr 2000 Schülerinnen und Schüler haben die Messe heute besucht.“









