„Wir wollen mit dieser Veranstaltung Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft ansprechen“, sagt Mitinitiatorin Petra Crone. Die ehemalige Bundestagsabgeordnete hatte am 19. Januar die Kundgebung besucht, zu der die MK-Jusos aufgerufen hatten. „Ich war beeindruckt davon, was die jungen Leute auf die Beine gestellt haben“, sagt sie. Am kommenden Samstag solle ebenfalls ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus, Rassismus und jede Form von Ausgrenzung gesetzt werden.
Hauptredner der Veranstaltung am 3. Februar werde auf einer eigens aufgebauten Bühne Lüdenscheids Bürgermeister Sebastian Wagemeyer sein. Außerdem kündigt Petra Crone einige musikalische Beiträge an. Sie rechnet damit, dass die Kundgebung etwa eine Stunde dauern werde.
„Wir möchten auch diejenigen erreichen, die an der Veranstaltung am 19. Januar nicht teilnehmen konnten, weil sie noch arbeiten mussten“, sagt Petra Crone und lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein „für die Demokratie auf die Straße zu gehen“.
Sie hofft darauf, dass diese und die vielen anderen Kundgebungen in Deutschland Spuren hinterlassen. „Ich setze auf einen nachhaltigen Diskussionsprozess im Anschluss an die Veranstaltungen. Ein guter Ansatzpunkt sei beispielsweise das Parteiprogramm der AfD, das viele Widersprüchlichkeiten enthalte und Forderungen aufweise, die den Wohlstand in Deutschland gefährden könnten.









