Europa hautnah erleben
Zu einer Infoveranstaltung zu den beiden Austauschprogrammen des ESBK begrüßte Markus Quast, der Europawochenbeauftragte am ESBK, zwei Schüler als Referenten.
Zunächst machten Christoph Reis, Stefanie Fröndhoff und Laura Häussler vom Europateam der Schule einleitende Bemerkungen zu den Möglichkeiten zur Teilnahme an einem Auslandsaufenthalt für Schüler während ihrer Schulzeit am ESBK.
Als Teilnehmer berichtete Paul Sindermann aus erster Hand von seinem gerade beendeten Aufenthalt in Dublin: Schüler der Berufsschule waren für drei Wochen im Rahmen des ERASMUS+ Projektes in Irland.

Nachdem die Teilnehmer einen Sprachkurs absolviert hatten, ging es zwecks Praktikum in ein irisches Unternehmen. Untergebracht waren sie in Gastfamilien. Einer von ihnen war der Schüler Paul, der als zukünftiger Industriekaufmann die Klasse IK 21 A am ESBK besucht. Er berichtete bild- und lebhaft von seinen Eindrücken aus Dublin: „Ich bin sehr froh darüber, diesen Auslandsaufenthalt mitgemacht zu haben und kann es nur jedem empfehlen und würde es selbst jederzeit gerne wieder machen“. Ein Highlight war für ihn die Praktikumstätigkeit im Unternehmen. Denn dies verschaffte ihm realistische Einblicke in die Arbeitswelt in einem anderen Land.
Sabrina Mesenhöller, die zweite Referentin der Veranstaltung, besucht die Jahrgangstufe 12 des Wirtschaftsgymnasiums und berichtete von ihrem Aufenthalt in Salamanca, den sie allerdings bereits vor den Sommerferien 2022 in Spanien durchführen konnte und von dem sie ebenfalls lebhaft und fesselnd erzählte.
Sabrina absolvierte in Spanien ebenfalls zunächst einen Sprachkurs und konnte dann ihre Berufskenntnisse im Einzelhandel im Rahmen eines Praktikums in einem Ladengeschäft vertiefen. Sie betonte, dass ein Auslandsaufenthalt eine einmalige Möglichkeit biete, Erfahrungen und Impressionen im Ausland zu sammeln, viele neue Menschen kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. So hielt sie fest, dass sie ein solches Programm jedem empfehlen könne, „weil es einfach unglaublich viel Spaß gemacht hat“.
Anschließend standen die Referenten sowie die Lehrer den interessierten Schülern Rede und Antwort über die Möglichkeiten und Erfahrungen mit den Austauschprogrammen.
Für Demokratie und ein faires Miteinander
Schon im April erhielten die beiden Klassen BFS22A und B der Berufsfachschule des ESBKs sowie ihre Politiklehrerin Katja Pradzinski unter der Leitung von Kai Buchtal, Florian Leiner und Milena van de Sand von der Friedrich-Ebert-Stiftung einen zweitägigen interaktiven Input zur Europäischen Union.
In einem Planspiel konnten die Schüler die Funktionsweise der EU nachvollziehen, lernte viel über ihre Notwendigkeit, die Gestaltungsspielräume und verschiedene Zukunftsvisionen. Anhand unterschiedlicher Simulationen des Rates der EU konnten die Teilnehmer in Politikerrollen schlüpfen und aktuelle Themen wie den Green New Deal oder die digitale Zukunft der EU realitätsnah besprechen.
Nach dem Planspiel diskutierten die Schüler angeregt aus der jeweils eigenen Perspektive als EU-Bürger über die EU. Dazu wendeten sie das im Workshop Erlernte an, um in ihrer Zukunftswerkstatt eigene Visionen für die „Europäische Union der Zukunft zu entwickeln“.










