In Nachrodt angekommen, muss sich der junge Mann erst einmal aus dem kleinen Gefährt zwängen. Das Team wartet bereits. „Wir sind immer zu viert. Sonst wird es schwierig“, sagt Christiane Gütting. Gemeinsam mit sieben weiteren Ehrenamtlichen der Pfarrei St. Matthäus bildet sie das Ape-Team. „Wir haben wirklich viele Anfragen, wo die Ape überall hin soll. Aber dafür brauchen wir definitiv noch ein paar Mitstreiter“, erzählt Christiane Gütting. Dass die Ape heute auf der Lenneterrasse Halt macht, freut die Helferin besonders. „Ich bin selbst Nachrodterin und hier an der Lenneterrasse ist es so schön. Ich habe schon oft gesagt, wie schade es ist, dass wir das hier nicht nutzen und hier nichts passiert“, erzählt Gütting. Angeschafft wurde die Ape von der Kirchengemeinde ursprünglich für die Hochwasserhilfe. Sie soll aber auch die Kirche wieder mehr zu den Menschen bringen.
In Nachrodt wurde die Premiere recht gut angenommen. Schnell musste das Team auch das zweite Waffeleisen anschließen. „Es muss sich ja auch erst einmal herumsprechen. Wir haben natürlich auch einige Leute angesprochen, dass wir kommen“, erzählt Gütting. Die Ape ist gefragt in der Gemeinde. Kein Wunder, steckt in dem kleinen Dreirad doch eine komplette Café-Ausstattung. Vom Waschbecken über Waffeleisen bis zum Kaffeevollautomaten. „Der ist allerdings etwas langsam – aber der Kaffee schmeckt“, berichtet Pastoralassistent Jan Hendrik Ilk lachend.

Wer beim Team der Ape mithelfen möchte, kann sich ans Pfarrbüro wenden. Jan Hendrik Ilk ist auf jeden Fall begeistert: „Das Dingen zu fahren, macht richtig Spaß. Es ist nur auf die Dauer etwas anstrengend mit dem Gas geben. Denn wie bei einer Vespa wird über den Lenker Gas gegeben.“ So um die 40 Kilometer pro Stunde fahre die Ape. Allerdings nur auf gerader Strecke. Bergauf werde es langsamer. „Also man wird schon oft überholt“, berichtet der Pastoralassistent.
Das nächste Mal kommt die Ape am Sonntag, 13. August, zum Lenne-lebt-Fest nach Nachrodt. Und auch am Sonntag, 10. September, rollt sie wieder aus Altena heran. Dann zum Tag des offenen Denkmals an der Werkssiedlung Langenstück.









