63 Jahre ist der graue Rekord Olympia alt, aber erst fünf Kilometer gefahren. „Seit der Restaurierung“, stellt Jürgen Engelhardt klar. Der Kfz-Meister hat das alte Schätzchen wieder flott gemacht. Die Teilnahme am Oldtimer-Treffen auf dem Lidl-Parkplatz am Sonntag ist die erste Ausfahrt. 10.000 Euro allein an Materialkosten hat Engelhardt in sein Hobby investiert. „Die Arbeitszeit nicht mitgerechnet“, betont er. Man müsse schon „ein Faible haben für alte Autos“. Sein Opel Rekord, Baujahr 1959, hat noch einen „aufgeräumten“ und übersichtlichen Motorraum. Alles gut erreichbar. Das Auto macht was her, auch wenn es auf den ersten Blick wie eine graue Maus aussieht. Neuer Lack kommt noch, lässt der fachkundige Besitzer erkennen.
Sportwagen – wo einsteigen zum Problem wird
Andere Autos, wie der Porsche Carrera ein paar Schritte weiter fallen mit ihrem knallroten Blechkleid eher auf. „Wie kannst du da einsteigen?“, fragt ein älterer Mann mit Skepsis seinen Begleiter. „Mich interessiert sowas wie links da, der Lkw“, zeigt der auf einem Mercedes mit „H“-Kennzeichen.






Beim Oldtimer-Treffen, das der Verein „Gemeinsam für Valbert“ zum vierten Mal organisiert hatte, war vom Moped bis zum Lkw alles vertreten. Mit 200 Teilnehmern rechnete Jörg Simon, Sprecher des Vereins. Die Palette der Pkw reichte vom alten Ford Vorkriegsmodell bis zu einer Reihe von VW Käfern. Auffällig: ein US-Schlitten, Pontiac Grand Prix, fahlgelb mit weißen Ledersitzen oder ein Lomux V 1.000, ein Sportwagen auf drei Rädern. Reichlich Material jedenfalls für Seh-Leute und Fachsimpeleien.









