„Ich wünsche euch schöne Dauerferien“, schloss Schulleiter Paul Meurer seine Rede in der Pausenhalle des Halveraner Gymnasiums am Mittwoch, 21. Juni – und verabschiedete damit gleich zwei langjährige Mitglieder des Kollegiums in den Ruhestand.
Sowohl für Peter Täuber (Sozialwissenschaften, Katholische Religionslehre) als auch für Stefan Beinborn (Mathe, Kunst) endete die Dienstzeit – und die Kollegen hatten sich zum Abschied einiges einfallen lassen.

So stand gleich zu Beginn ein virtuelles Quiz, entworfen von der Fachkonferenz für Sozialwissenschaften, auf dem Programm. Hier galt es, Fragen rund um Zeitgeschehen, Politik und Schulleben am AFG zu beantworten.
Die Besonderheit: Bei allen Fragen ging es ausschließlich um Ereignisse aus dem Jahr 2009 – dem Jahr, in dem Peter Täuber seine Tätigkeit am Halveraner Gymnasium aufnahm.

Aber auch für Stefan Beinborn, der sich besonders der Ausbildung der Referendare verschrieben hatte, hatte die Fachkonferenz Kunst eine Überraschung zum Abschied parat – und die kam in der Form einer Karikatur seiner selbst daher.
Gefragt war sodann aber nicht nur Beinborn selbst, sondern auch die Kollegen: Während der – nun ehemalige – Kunstlehrer beschrieb, was er dort sah, hatten alle anderen die Aufgabe, innerhalb von drei Minuten alles zu zeichnen, was ihnen beschrieben wurde: Vom Lastenrad über den skifahrenden Stefan Beinborn selbst bis hin zum Fotoapparat.

Anschließend erfolgte die Bewertung der Kunstwerke der Kollegen nach festen Kriterien: Lächelt der Wurm? Fährt das Rad nach links? Sind im Bild genau drei Schuhe zu sehen? – Pro erfüllter Vorgabe durch die Kollegen gab es einen Punkt – für Stefan Beinborn, wohlgemerkt. Und – nur eins der vielen an diesem Vormittag überreichten Abschiedsgeschenke – eine Collage aus den von den Kollegen gemalten Bildern der Kollegen noch obendrauf.
Ein besonderes Highlight bildete der Auftritt von Bernd „Bernie“ Kuhbier, der – als Vertreter des Halveraner Skiclubs – schon seit vielen Jahren die Skifreizeiten des Gymnasiums begleitet: Er hatte ein Lied für den passionierten Skifahrer und Organisator der Fahrten nach St. Jacob – und ehemals St. Martin – geschrieben. Dieses umfasste nicht weniger als neun Strophen und handelte nicht nur vom Skifahren und den über die Jahre entstandenen Freundschaften, sondern kam auch mit einem besonders eingängigen Refrain daher.

Die Abschluss-Worte gebührten dann Schulleiter Paul Meurer, der noch einmal beiden Kollegen für „das Engagement, die organisierten Skifreizeiten und die vielen, in den Unterricht eingebrachten Impulse“ dankte.









