Wie die Polizei meldet, versuchte ein 59-jähriger Halveraner am Samstagabend seinen Computer zu starten. Doch dann die Überraschung: auf dem Bildschirm erschien eine Fehlermeldung: Angeblich sei sein Rechner von einem Virus befallen. Der mann wurde aufgefordert, umgehend eine ausländische Telefonnummer anzurufen. Unter der angegebenen Nummer meldete sich zunächst nur eine Bandansage. Doch postwendend rief ihn ein angeblicher Microsoft-Mitarbeiter zurück.
Dieser verschaffte sich Zugang zu dem Rechner des Halveraners. Unter dem Vorwand, das Online-Banking überprüfen zu müssen, ließ er sich die Zugangsdaten samt Passwort geben. Der angebliche Microsoft-Mitarbeiter wies sein Opfer an, zwei Tage das Onlinebanking nicht zu nutzen. In der kommenden Woche werde er von einem anderen Mitarbeiter angerufen. Nach dem Ende des Gesprächs überkamen den 59-Jährigen doch Zweifel an der Richtigkeit. Er wandte sich an die Polizei.
Bislang hat es noch keine Bewegungen auf seinem Konto gegeben, die nicht von ihm veranlasst wurden. Die Polizei riet dem Halveraner dringend, möglichst schnell seine Bank zu informieren.
Generell warnt die Polizei vor der Masche mit falschen Microsoft-Mitarbeitern. Am Telefon sollten gegenüber Fremden keine persönlichen Daten genannt werden – und schon gar keine Zugangsdaten für das Online-Banking. Im konkreten Fall ermittelt die Polizei wegen Computersabotage, Datenveränderung und weiteren Betrugsarten.









