Aktuell ist Brut- und Setzzeit bei den heimischen Wildtieren – so auch bei den Rehen. Die Kitze werden von ihren Müttern im hohen Gras abgelegt. Nicht ohne Risiko für den Nachwuchs – gefährlich werden können ihnen nicht nur die Mähmaschinen der Bauern, sondern auch freilaufende Hunde.

Timm Lösenbeck, Mitglied des Hegerings Schalksmühle, war auch am in den frühen Morgenstunden (31. Mai) auf der Suche nach Kitzen. Mit Erfolg: „Zwei Rehkitze konnten mit Hilfe der Drohne gefunden werden.“ Nach Abschluss der Mäharbeiten, so Lösenbeck weiter, würden diese wieder ausgesetzt.
Schwieriger einzugrenzen sei aber die Gefahr durch freilaufende Hunde: Diese spüren die Kitze oftmals auf, jagen und verletzen sie schwer. So sei erst am Dienstag, 30. Mai, zwischen Dahlhausen und Stallhaus ein schwer verletztes Kitz gefunden und in eine Auffangstation gebracht worden – die Überlebenschancen seien jedoch gering.
Der dringende Appell von Timm Lösenbeck lautet daher: „Die Hundehalter sollen bitte ihre Tiere an der Leine lassen.“









