Vor zehn Jahren wurde das Projekt Gemeinsames Lernen am Albert-Schweitzer-Gymnasium eingeführt. Anfangs Neuland für alle Beteiligten entwickelte es sich zu einem selbstverständlichen und wertvollen Bestandteil des Schullebens. „Es gab viel Neues und viele Herausforderungen zu bewältigen. Davon haben Schüler und Lehrer profitiert“, stellte Schulleiterin Elisabeth Minner fest. „Es war ein sehr wertvolles Inklusionsprojekt. Schade, dass es vom Land beendet wird.“ Großen Anteil daran habe Sonderpädagogin Wibke Zimmermann gehabt. Elisabeth Minner dankte auch den Eltern, „die uns ihre Kinder anvertraut haben“.

Jetzt endete das Gemeinsame Lernen am ASG. Die Politik habe entschieden, dass Gymnasien an diesem inklusiven Modell nicht mehr beteiligt werden, erklärt Wibke Zimmermann, für die diese Zeugnisübergabe damit auch der Abschied vom ASG war. Mit persönlichen Worten beschrieb sie die individuellen Entwicklungen der drei Schüler. „Ich denke zurück an kreative Schüler, tatkräftige Eltern und engagierte Kolleginnen“, lautet ihr Fazit.
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