Am Dienstagabend, 28. Februar, wurde im Evangelischen Gemeindezentrum eine Zwischenbilanz gezogen. Ende April feiert das Dorf sich. Für drei Tage muss ein Programm auf die Beine gestellt werden. Vier Wochen nachdem Arbeitsgruppen eingerichtet worden waren, die sich um Bereiche wie Getränkemanagement und Catering, Marketing, Musik, Koordination, behördliche Genehmigungen und Finanzen kümmern, galt es zu sehen, wo Hilfe nötig ist, wo nachgesteuert werden muss.
„Wir sind schon weit, es wird immer konkreter“, gab sich Dominik Busch schon vor Beginn der Veranstaltung optimistisch. Die Gruppen trugen ihre Ergebnisse vor. Für die Finanzierung des Festes wird eigens ein Konto eingerichtet, kündigte Moderator Klaus Haferkorn an und wies gleich auf die Transparenz hin, die damit einher gehen soll. Für den Abschlussabend am 30. April, stehen fünf Live-Musiker in den Startlöchern. Nach einem „Schlagerfestival“ werden Coverstücke gespielt. Ein „Highlight fürs Dorf“ verspricht Busch, bei freiem Eintritt.
„Wir kriegen das gewuppt“
Das Bier-Rondell betreiben die Jungschützen, bezahlt wird überall mit Wertmarken. Ein Trecker für den Transport des Rondells war am Dienstagabend auch schnell gefunden. Der Toilettenwagen ist gebucht. Für Kaffee und Kuchen am Samstag, 29. April, in der Halle sind die Weichen gestellt. Das gilt auch für die Stände, an denen sich Valberter Vereine, Gewerbe und Organisationen präsentieren können. „Das kriegen wir gut gewuppt über die drei Tage“, kam von der Gruppe „grünes Licht“. Das Rohkonzept für den Getränkeverkauf steht – Läuft also alles im Ebbedorf.
Für den Biermarken-Verkauf wird noch eine verantwortliche Gruppe gesucht. Die Gestaltung eines Logos ist in Arbeit. Das Signet soll auch auf kleine Flaschen mit Hochprozentigem gedruckt werden, „in zwei Sorten“, wie Rasmus Berghaus berichtete. Das Programm muss noch konkretisiert werden.
Nächstes Treffen am 21. März
Da sind die Arbeitsgruppen nochmal gefordert. So muss der Ablauf der Vorträge und Vorführungen am Samstag in der Ebbehalle noch festgezurrt werden. „Wir wollen sehen, wo wir sind“, hatte Klaus Haferkorn als Ziel, formuliert. Das Ergebnis: zufriedenstellend. Bis zum Fest sind es noch zwei Monate. Jetzt muss festgelegt werden: Wer macht wann was? Die Treffen sollen „enger getaktet werden“, so Dominik Busch. Er sieht die „Herausforderung darin, jetzt die Enden zusammen zu kriegen“ und alles zu koordinieren. Aktionismus helfe nicht. Das nächste Treffen in großem Kreis ist am Dienstag, 21. März. Dass sie das „problemlos hinkriegen“, daran zweifelt niemand der Organisatoren in Valbert.

Das Programm:
Freitag, 28. April:
17 Uhr Sternmarsch in drei Gruppen zum Denkmalsplatz.
18.30 Uhr Eröffnung mit Ansprachen am Denkmalsplatz
Circa 21 Uhr Großer Zapfenstreich (nach Sonnenuntergang)
Samstag, 29. April:
14 Uhr Historisches (Vorträge und Ausstellung) zur Gemeinde in der Ebbehalle, Familien-/Kinder- & Jugendaktionen rund um, in und an der Ebbehalle, große Kaffee- und Kuchentafel
(Programm in der Halle wird noch detailliert geplant), Ausklang 18 Uhr
Sonntag, 30. April:
10 Uhr Ökumenischer Open-Air-Gottesdienst
11 bis 16 Uhr Oldtimertreffen am LIDL-Parkplatz, Leistungsschau auf der Ihnestraße
circa 15 Uhr Jungschützen stellen den Maibaum auf
18.30 Uhr Einlass in die Ebbehalle
20 Uhr Party fürs Dorf in der Ebbehalle mit Live-Band („Schlagerzirkus“/„RELAX“).









